Flüchtlingskinder

Hier finden Sie unsere Leistungen und Informationsmaterialien zum Thema minderjährige Flüchtlinge.

Unser Kinderteam stellt sich vor

Dank einer Förderung aus dem Akutprogramm des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und einer Kooperation mit dem Kinderschutzzentrum Hannover konnten wir unser Angebot für Kinder im Psychosozialen Zentrum Hannover erweitern. Zwei Mal im Monat können Beratungsgespräche für Kinder und Jugendliche vereinbart werden, bei Bedarf mit Unterstützung von DolmetscherInnen.

Unser Team für Kinder und Jugendliche besteht aus:

v.l.n.r.: Azad Sur, Katrin Gliemann, Sohila Abtehi, Uta Einnolf

v.l.n.r.: Azad Sur, Katrin Gliemann, Sohila Abtehi, Uta Einnolf

Sohila Abtehi ist Kulturpädagogin und hat Sozialwissenschaften an der Universität in Teheran studiert. Es folgte ein Studium an der Universität Hannover zur Diplomingenieurin für Landschafts- und Freiraumplanung mit dem Schwerpunkt Migration und Stadtentwicklung sowie eine Ausbildung zur systemischen Familien- und Sozialtherapeutin am Institut für Systemische integrative Therapie und Beratung. Sie betreut das Flüchtlingskindertelefon und leitet das Kinderteam im PSZ Hannover.

Azad Sur (Honorarbasis), Diplompsychologe und approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie für Kinder- und Jugendliche. Azad Sur hat Psychologie an der Georg-August-Universität Göttingen studiert und hat eine Weiterbildung als integraler Traumatherapeut EMDR abgeschlossen.

Katrin Gliemann (Honorarbasis) ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Tiefenpsychologie und analytische Psychotherapie). Nach einem Grundstudium Sozialpsychologie an der Universität Hannover studierte sie Kreative Therapie an der Hochschule in Nijmegen/Niederlande. Als Kunsttherapeutin arbeitete sie in verschiedenen niederländischen und deutschen Einrichtungen und war zum Aufbau eins Projekts zur Prävention von Kriegstraumata im Kosovo.

Uta Einnolf (ehrenamtlich) ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin i.R. mit Ausbildung in Berlin. Uta Einnolf hat eine Ausbildung in Psychodrama in Kassel sowie in Paar- und Familientherapie in München absolviert und hat in verschiedenen Institutionen gearbeitet, zuletzt in eigener Praxis in Hannover.

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Die Kindersprechstunde findet jeden ersten Mittwoch (14-16 Uhr) und jeden dritten Dienstag (10-12 Uhr) statt. Eine Anmeldung unter n.kaya@ntfn.de ist erforderlich.

Für pädagogische Kräfte ist zudem ein Flüchtlingskindertelefon eingerichtet, das bei Fragen zum Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen hilft (erreichbar mittwochs 14:00 – 17:00 Uhr, Tel.: 0511-85644513, Ansprechpartnerin Sohila Abtehi. E-Mail: fluechtlingskinder@ntfn.de).


Telefonische Fachberatung für KITAs und Grundschulen

Die aktuelle Flüchtlingssituation führt in Kita und Schule zu bislang ungewohnten Situationen und Herausforderungen. Passgenaue Informationen und Beratung sollen Sie in Ihrem professionellen Umgang unterstützen.
Dazu haben wir gemeinsam mit dem nifbe Regionalnetz SüdOst ein neues Projekt seit dem 15. September 2015.

Mehr lesen Sie HIER


Kindersprechstunde

Jeden ersten Mittwoch im Monat bietet die erfahrene Kinder- und Jugendtherapeutin im Ruhestand Frau Einnolf eine Sprechstunde für Kinder und Jugendliche an. Eine Anmeldung ist erforderlich  unter n.kaya@ntfn.de oder telefonisch unter 0511-85644526.


Hilfe für Kinder und jugendliche Flüchtlinge bei seelischen Problemen

Hier können Sie unseren Infoflyer dazu herunterladen.

Hilfe für Kinder und Jugendliche bei seelischen Problemen
deutsch

Help for Children and Adolescent Refugees with Psychological Problems
englisch

Aide aux enfants et aux jeunes réfugiés perturbés souffrant de problèmes psychiques
französisch

مساعدة الأولاد والشبيبة اللاجئين الذين يعانون من مشاكل نفسية
arabisch

کمک به کودکان و نوجوانان پناهنده دارای مشکلات روحی
persisch


BPtK-Ratgeber für Flüchtlingseltern jetzt auch auf Persisch und Kurdisch

Im vergangenen Jahr kamen rund 150.000 Flüchtlinge aus Afghanistan nach Deutschland, von denen viele Persisch sprechen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres stieg insbesondere die Zahl der kurdischen Flüchtlinge an, die in Deutschland Asyl beantragen. Unter den Flüchtlingen sind viele Kinder, die in ihrer Heimat Krieg und Gewalt oder auf der Flucht schreckliche Ohnmacht und Ausgeliefertsein erlebt haben. Sie leiden oft noch lange an diesen Erlebnissen und verhalten sich deshalb häufig anders, als die Eltern sie kennen. Rund jedes fünfte Flüchtlingskind leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Eltern wissen nicht immer, wie sie ihren psychisch belasteten oder erkrankten Kindern helfen können. Deshalb hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ihren Ratgeber für Flüchtlingseltern jetzt auch in Farsi (Persisch) und Kurmandschi (Kurdisch) übersetzen lassen. Die Ratgeber liegen bisher schon auf Englisch, Arabisch und Deutsch vor.

Die BPtK informiert in dem Ratgeber darüber, wie sich traumatisierte Kinder und Jugendliche je nach Alter verhalten können. Der Ratgeber zeigt an vielen konkreten Situationen, wie Eltern darauf angemessen reagieren können. Er möchte den Eltern helfen, ihre Kinder besser zu verstehen. „Traumatisierte Kinder brauchen vor allem das Gefühl, sicher und aufgehoben zu sein“, erklärt BPtK-Präsident Dr. Dietrich Munz. „Eltern können ihren Kindern entscheidend dabei helfen, die schrecklichen Erlebnisse besser zu verarbeiten. Wir zeigen aber auch, wann professionelle Hilfe gesucht werden sollte.“

Der Ratgeber für Flüchtlingseltern zum Umgang mit traumatisierten Kindern liegt auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurmandschi und Farsi vor. Diese sowie einen Ratgeber für Flüchtlingshelfer finden Sie unter:

http://www.bptk.de/publikationen/bptk-infomaterial.html

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