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Projekte

refuKey (Kooperative Kompetenzzentren in Niedersachsen)

Psychiatrische Kliniken und Psychosoziale Zentren sind in der Behandlung traumatisierter Flüchtlinge aufeinander angewiesen und bieten unterschiedliche Zugänge zu ihren Angeboten. Durch eine Verzahnung dieser Prozesse bildet refuKey den Schlüssel zu einer optimalen Versorgung.

  • Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
  • Akteure: Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (NTFN) und
    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)
  • Umsetzung: bestehende regionale Angebote des NTFN werden zu Psychosozialen Zentren (PSZ) ausgebaut. Beim Projektträger angestellte Fachkräfte werden ausgewählten Kliniken zur Verfügung gestellt – diese fungieren sozusagen als „Hebammen“ für die Arbeit mit Geflüchteten in der Klinik, dabei wird transkulturelle Kompetenz aufgebaut. Gemeinsam bilden PSZ und Klinik ein „Kooperatives Kompetenzzentrum“.
  • Durch die Eröffnung der Kompetenzzentren an verschiedenen Standorten in Niedersachsen, können auch im ländlichen Raum untergebrachte Flüchtlinge zeitnah Hilfsangebote in Anspruch nehmen.

Aus dem Projekt sind Leitlinien zur Behandlung traumatisierter und psychisch erkrankter Geflüchteter entstanden. Diese können Sie hier herunterladen.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter www.refuKey.org

Flucht-Trauma-Sucht (in Kooperation mit der Nds. Landesstelle für Suchtfragen)

Angebote für Prävention und Versorgung
Dank einer Förderung durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union und dem Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung konnte zum 1. Juli 2019 das Kooperationsprojekt “Flucht-Trauma-Sucht: Angebote für Prävention und Versorgung” des NTFN e.V. und der Nds. Landesstelle für Suchtfragen starten. Weitere Informationen erhalten Sie per Mail unter info@ntfn.de

Die Ergebnisse unserer Bestands- und Bedarfserhebungen finden Sie hier und hier.

Aufsuchende soziale Arbeit für psychisch kranke Flüchtlinge in den Unterkünften der Region Hannover (ASU)

Seit Februar 2017 fördert die Region Hannover das ASU-Projekt. Zielgruppe sind Geflüchtete, die keine Krankenkassenkarte besitzen und in der Region Hannover leben.

Das Projekt bietet aufsuchende psychosoziale Hilfen für psychisch kranke Flüchtlinge in Unterkünften in der Region Hannover. Es ist angelehnt an das ambulant betreute Wohnen für psychisch kranke Menschen. Klient*innen werden in ihrer Unterkunft aufgesucht und durch das NTFN unterstützt, z.B. beim Erlernen von Bewältigungsstrategien in Krisen. Dabei steht die Unterstützung im Umgang mit der psychischen Erkrankung im Fokus, aber auch die Vermittlung in weiterführende Hilfen sowie andere psychosoziale und lebenspraktische Hilfen sind möglich.

Bei Bedarf nehmen Sie gerne Kontakt auf:

  • per e-Mail an Andreas Schüppler via projekt-asu@ntfn.de
  • in der Offenen Sprechstunde montags und freitags von 10 – 14 Uhr, Marienstraße 28, 30171 Hannover, Psychosoziales Zentrum des NTFN (ohne Anmeldung möglich)
  • über den Sozialpsychiatrischen Dienst.

Den Flyer können Sie hier runterladen. Eine Version in leichter Sprache finden Sie hier .

Ambulant Betreutes Wohnen (ABW)

Seit 2019 ist der NTFN e.V. Anbieter für ambulant betreutes Wohnen (ABW). Zielgruppe sind Geflüchtete, die eine Krankenkassenkarte besitzen und in Hannover oder der Region Hannover leben. Voraussetzung ist ein positiv bewilligter Antrag auf Eingliederungshilfe durch das zuständige Sozialamt der Stadt bzw. der Region Hannover. (Geflüchtete, die keine Krankenkassenkarte besitzen, wenden sich bitte an das oben beschriebene ASU-Projekt.)

Den Flyer können Sie hier runterladen. Eine Version in leichter Sprache finden Sie hier .

Flüchtlingskindertelefon: Telefonische Fachberatung für pädagogische Fachkräfte und Ehrenamtliche

Die aktuelle Flüchtlingssituation führt insbesondere in Kitas und Schulen zu bislang ungewohnten Situationen und Herausforderungen. Passgenaue Informationen und Beratung sollen Sie in Ihrem professionellen Umgang unterstützen. Das Beratungstelefon ist eine gemeinsame Initiative des nifbe Regionalnetzwerkes SüdOst und des NTFN e.V.
Mehr dazu lesen Sie hier.

Traumatisierungsketten durchbrechen – Handlungsunsicherheiten überwinden – Schutzsysteme stärken (THS), AM17-BE3562

Unter dem Dach der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.) nimmt das NTFN an oben genanntem Projekt teil, das seit Juni 2015 durch Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert wird.

Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Umsetzung der EU-Aufnahmerichtlinie 2013/33/EU in Niedersachsen durch Vernetzung und Kooperation.

Spende an : Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.

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