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15
Jun

Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Corona-Prävention in Gemeinschaftsunterkünften

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat Handlungsempfehlungen zu Prävention und Management von Covid-19-Erkrankungen in Gemeinschaftsunterkünften erarbeitet. Das bislang unveröffentlichte Papier liegt dem ARD-Hauptstadtstudio vor. Darin heißt es etwa, dass…

“(…) die gesetzlichen Kontaktbeschränkungen des Bundes und der Landesregierungen, die als Maßnahmen gegen eine Ausbreitung der COVID-19-Pandemie in Deutschland gelten, für Menschen in Gemeinschaftsunterkünften umsetzbar sein [müssen].“

Dagegen wird nach Ansicht des Nds. Flüchtlingsrats in etlichen kommunalen Gemeinschaftsunterkünften sowie in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Niedersachsen verstoßen.

Zur Psychosozialen Versorgung hält das RKI fest:

“Wohnbedingungen in GU (u.a. fehlende Privatsphäre, kein selbstbestimmter Alltag) tragen neben migrations- und fluchtbedingten Faktoren (wie z.B. Kriegs-, Rassismus- und Gewalterfahrungen, Traumata, Angst, ungesicherten Aufenthaltsstatus, Bedrohung durch Abschiebung, Perspektivlosigkeit) zu einem erhöhten Bedarf an psychosozialer Versorgung bei. Pandemiebedingte Stressoren wie die Sorge um die eigene Gesundheit, Quarantänemaßnahmen und soziale Isolation stellen eine zusätzliche Belastungssituation dar. Dem erhöhten Bedarf an psychosozialer Versorgung sollte durch Versorgungsangebote (auch telefonisch und digital) Rechnung getragen werden. Dabei muss insbesondere auch an zugängliche und altersgerechte Angebote für Kinder und Jugendliche gedacht werden.”

Den vollständigen Text des RKI finden Sie hier

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