#KeinFussbreit für Antisemitismus und Rechtsextremismus

#KeinFussbreit wollten die Menschen, die am vergangenen Sonntag in Berlin demonstrierten, dem grassierenden Rechtsextremismus in Deutschland lassen. Anlass für die Kundgebung war der Terroranschlag von Halle, der einen antisemitischen und fremdenfeindlichen Hintergrund hatte und zwei Menschen vor einer Synagoge und in einem Döner-Imbiss das Leben kostete.

Mehrere tausend Menschen beteiligten sich an der spontan einberufen Demonstration, die Mitglieder des #unteilbar-Bündnisses spontan initiiert hatten. Der Berliner Bebelplatz wurde nicht zufällig als Startpunkt der Demonstration gewählt: hier wurden 1933 unter den Nationalsozialisten über 20.000 Bücher verbrannt. Von dort zog die Menge bis zur Neuen Synagoge und machte dabei u.a. auf die nur unzureichend bekämpften rechtsextremen Strukturen in Deutschland aufmerksam.

Mit dabei war auch unsere Mitarbeiterin und #unteilbar-Repräsentantin Corinna Schütt. Sie nahm stellvertretend für den NTFN e.V. teil.

Wir empfehlen an dieser Stelle die Rede des Pianisten Igor Levit, der sich ebenfalls an der Demonstration mit einem kurzen Klavierstück beteiligt hatte. Am selben Abend erhielt er den Opus Klassik als Instrumentalist des Jahres und widmete den Preis den Opfern des Terroranschlags von Halle sowie “all denen, die seit Jahren still oder laut gegen Rechtsextremismus, gegen Antisemitismus, gegen Islamophobie und gegen Antifeminismus kämpfen.” Die gesamte Rede der Preisverleihung ist hier zu sehen.