Wir stellen vor: Kunstgruppe des NTFN in Göttingen

Nicht immer können Worte ausdrücken, was sich dahinter an Erfahrungen, Gefühlen, Ängsten und inneren Wunden, aber auch Hoffnungen, Wünschen und Sehnsüchten verbirgt. Im Prozess des Malens und Gestaltens werden Bilder von innen nach außen getragen – und dadurch können innere und äußere Veränderungsprozesse in Gang gesetzt werden.

Unter der Leitung unserer Kunst-, Psycho- und Traumatherapeutin, Doris Wettlaufer, trifft sich eine Gruppe von geflüchteten Frauen nun schon seit Oktober, um auf kreative Weise Widerfahrenes zu verarbeiten.  

Themen sind immer wieder die Sehnsucht nach der Heimat, die Erlebnisse und Eindrücke der Flucht und die Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation in Deutschland.

Ein Vorteil des künstlerischen Prozesses und seines Produktes ist, dass er auf jeden Fall auf die Psyche wirkt, ob nun darüber gesprochen wird oder nicht. Die heilende Wirkung liegt in der Kunst an sich; durch die kreative Aktivität wird ein Gefühl der persönlichen Identität verstärkt.

Was die Teilnehmerinnen dieser Gruppe bisher erarbeitet und zum Ausdruck gebracht haben, zeigen nachfolgende Fotos (zum Vergrößern bitte anklicken):