Frohe Weihnachten

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Das NTFN dankt allen UnterstützerInnen und wünscht Frohe Weihnachten und einen hoffnungsvollen Start 2019. Sie erreichen uns in Braunschweig, Bremerhaven, Cuxhaven, Göttingen, Hannover, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück wieder im neuen Jahr zu den gewohnten Sprechzeiten. Die genauen Schließzeiten während der Feiertage finden Sie hier.

Weihnachtsgruß des NTFN e.V.

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Liebe Mitglieder, liebe Interessierte, liebe SpenderInnen,

nicht erst seit der #unteilbar-Demo am 13. Oktober, an der zahlreiche Mitarbeiter*innen des NTFN teilgenommen haben, wissen wir: unser Team ist bunt. Wie auch unsere Klient*innen kommen wir aus verschiedenen Ländern und Generationen – und stehen füreinander ein: ob auf einer Demo oder bei der täglichen Arbeit in unseren psychosozialen Zentren.

Mit dem Ausbau unserer Standorte stand im vergangenen Jahr eine wahre Mammutaufgabe vor uns. Das Ergebnis: mehr psychosoziale Unterstützung für Geflüchtete, und das an mittlerweile acht Standorten: Braunschweig, Bremerhaven, Cuxhaven, Göttingen, Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Lüneburg.

All dies wird durch Projektmittel – vor allem des Landes Niedersachsen – möglich. Ohne Ihre Spenden könnten wir jedoch die notwendigen Eigenmittel nichterbringen. Es ist zudem Ihren Mitgliedsbeiträgen und Spenden zu verdanken, dass wir unbürokratische direkte Hilfen an Flüchtlinge gewähren können, z.B. für Fahrtkosten. Unsere Bemühungen laufen ins Leere, wenn die Menschen unsere Hilfe wegen der Entfernung nicht in Anspruch nehmen können – wie bei Frau M.: untergebracht wurde sie in einer niedersächsischen Kleinstadt. Seit sie auf der Flucht ihren Sohn verloren hat, fällt es ihr schwer, den Tagen etwas Positives abzugewinnen. Die Gespräche mit einer Psychologin sind ihr eine wichtige Stütze geworden – dafür muss sie jedoch eine Stunde bis zum nächsten Psychosozialen Zentrum zurücklegen. Dank Ihrer Hilfe muss Frau M. nicht zwischen den Fahrtkosten und ihrer Gesundheit abwägen.

Dieser Tage beteiligen wir uns an der Aktion „Todesursache: Flucht – eine unvollständige Liste“. Dabei werden am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, bundesweit Bücher verteilt, die die Namen von geschätzt 35.000 Menschen enthalten, die auf der Flucht nach und in Europa gestorben sind. Aktionen wie diese werden in der heutigen Zeit immer wichtiger, um das Fundament unserer Arbeit – eine solidarische und empathische Gesellschaft jenseits bestehender Grenzen – zu verteidigen.

Wir blicken also engagiert in das neue Jahr. Für unsere Arbeit sind wir aber weiterhin auf Ihre (finanzielle) Unterstützung angewiesen. Dafür danken wir Ihnen sehr herzlich. Wir wünschen Ihnen eine erholsame Adventszeit.

Karin Loos, Geschäftsführerin des NTFN e.V.