Fortbildungen

Im Jahr 2020 bieten wir drei Schulungsmodule an:

Terminhinweis: Ihre Anfrage sollte mindestens 3 Monate vor dem gewünschten Termin bei uns eingehen. Eine eventuelle Absage sollte mindestens einen Monat vor dem geplanten Termin mitgeteilt werden.

Unseren aktuelles Fortbildungsprogramm für das 1. Halbjahr 2020 finden Sie hier.

MODUL 1: Traumabasics

Inhalte:

Dauer: Variabel, halten Sie bitte gerne Rücksprache mit uns.

Kosten: 100 € pro angebrochene Stunde pro Referentin/Referent.

MODUL 2: Traumapädagogik

Inhalte:   

Dauer: Variabel, halten Sie bitte gerne Rücksprache mit uns.

Kosten: 100 Euro pro angebrochene Stunde pro Referentin/Referent.

MODUL 3: Beratung/Psychotherapie zu Dritt

Inhalte:
Die Fortbildung bereitet sowohl Beratende und/oder Behandelnde als auch Dolmetschende gemeinsam auf die „etwas andere“ Therapiesituation vor. Ziel ist es, Vokabular, Setting und Regeln der Therapie zu dritt vertrauter zu machen, um als Team gut zu funktionieren. Beratende oder Behandelnde sollen zudem mehr Einblick in kulturell unterschiedliche Sprachgegebenheiten bekommen. Die Therapiesituation zu dritt wird zudem gemeinsam ausprobiert und geübt.

Dauer: 10.00-16.00
Kosten: 2 Referent*innen, pro Referentin/Referent pro angebrochene Stunde 100 Euro + Fahrtkosten. Halten Sie bitte gerne Rücksprache mit uns.

Fortbildung Traumapädagogik

Die Fortbildung beinhaltet zwei ganztägige Angebote:

1 Termin (für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit sowie für Integrations- und SprachkurslehrerInnen)29.4.2017 in Lüneburg (Haus der Kirche); Inhalte: Trauma; Traumafolgestörungen; Grundsätze der Traumapädagogik

2.Termin (für Integrations- und SprachkurslehrerInnen)16.5.2017 in Hannover (Räumlichkeiten des NTFN); Inhalte: Traumasensibler Unterricht in der Praxis

Hinweis für Integrations- und SprachkurslehrerInnen: Eine Kostenerstattung der Teilnahmegebühr ist durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge möglich.

 
Programm und Teilnahmegebühren etnehmen Sie bitte der Einladung.

Fortbildung “Kompetent gegen Diskriminierung von Sinti und Roma”

Seit Jahrhunderten leben Sinti und Roma in ganz Europa. Trotz breiter politischer Anstrengungen auf europäischer und nationaler Ebene, ist diese größte Minderheit des Kontinents weiterhin mit vielfältiger Diskriminierung konfrontiert. Auf dem Wege hin zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Sinti und Roma bleibt somit weiterhin viel zu tun.

Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten bietet daher das Bildungsprogramm „Kompetent gegen Diskriminierung von Sinti und Roma“ an. Es besteht aus vier mehrtägigen Seminaren und vermittelt berufspraktische Handlungskompetenzen gegen Diskriminierung, Grundlagenwissen über die soziale Situation heute und die (Verfolgungs-) Geschichte. Dieses Fortbildungsprogramm wird 2017 speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus staatlichen Institutionen, öffentlichen Verwaltungen, sowie kommunalen Einrichtung und Behörden angeboten.

Weiterführende Informationen finden Sie im Factsheet und auf dem Bildungsportal der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten unter: http://geschichte-bewusst-sein.de/koga/aktivitäten-im-projekt

Anmeldungen sind bis zum 20. Januar 2017 bei Frau Marion Seibel (Marion.Seibel@stiftung-ng.de) möglich. Ein Anmeldeformular finden sie auf dem Bildungsportal.


Fachtagung “Folteropfer sehen – Versorgungspfade bahnen”

Die Tagung findet am 10. und 11. März 2017 als Kooperation zwischen dem Institut für Rechtsmedizin im Universitätsklinikum Düsseldorf, dem Zentrum für Psychotraumatologie Krefeld und dem Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf statt.

Die Düsseldorfer Fachtagung möchte zur Entwicklung von Strukturen zur Erkennen und Versorgung von Folteropfern beitragen. Sie schafft für die Schwerpunkte „Diagnostik und Begutachtung“ sowie „Therapie und Rehabilitation“ ein Forum des Austausches zwischen lokalen Institutionen und international tätigen Expertinnen und Experten mit (rechts)medizinischen, (psycho)therapeutischen und juristischen Hintergründen.

Die Tagung richtet sich an alle ärztlich und therapeutisch Tätigen, die an der Diagnostik und Therapie von Folteropfern beteiligt sind – von der hausärztlichen Versorgung bis zu spezialisierten Zentren – sowie sonstige Berufsgruppen (Anwälte, Flüchtlingsberatungsstellen), für die Begutachtung und Therapie von Folteropfern relevant ist.

Hier finden Sie das detaillierte Tagungsprogramm. Die Anmeldung zur Fachtagung – mit Angabe an welchem Workshop Sie teilnehmen wollen und ob Sie ebenso am Get Together am Abend des 10. März 2017 teilnehmen werden – gerne per Mail an: veranstaltung@med.uni-duesseldorf.de
 


Save the Date: Fortbildung zur Untersuchung und Dokumentation von Folter

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum veranstaltet von Mittwoch, 03.05.2017 bis Samstag, 06.05.2017 ein Expertentraining zur Untersuchung und gerichtsfesten Dokumentation von Folter (auf Grundlage des Istanbul Protokolls) im Kontext aufenthaltsrechtlicher Verfahren sowie späterer Strafprozesse gegen die Täter. Die Fortbildung ist interdisziplinär ausgerichtet und richtet sich sowohl an ÄrztInnen der somatischen Disziplinen, als auch an PsychiaterInnen, PsychosomatikerInnen und PsychotherapeutInnen. Außerdem steht sie Mitarbeitenden von Flüchtlingshilfe- und Menschenrechtsorganisationen sowie JuristInnen offen, welche sich für die Rechte von Folterüberlebenden engagieren bzw. sie vor Gericht vertreten. Im Training wird sowohl in interdisziplinären Plenarveranstaltungen als auch in fachspezifischen Arbeitsgruppen gearbeitet. Die Akkreditierung der Fortbildung als ärztliche Fortbildung (zur Anerkennung von Fortbildungspunkten) wird beantragt. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung werden wir in Kürze herumschicken und auf unserer Webseite http://www.mfh-bochum.de veröffentlichen. Fragen beantwortet Ihnen bis dahin: Kristofer Lengert (Koordination ärztliche Fortbildung/ IP-Training), Tel: 0234-9041382, Mail: k.lengert@mfh-bochum.de.


Psychotherapie/Beratung zu Dritt

Interkulturelle Beratung und Therapie, vor allem mit geflüchteten Menschen, kommt meist nicht ohne die Verständigungshilfe von DolmetscherInnen aus. In der oft noch ungewohnten Zusammenarbeit dieser unterschiedlichen Berufsgruppen können dabei Unsicherheiten und Verständigungsprobleme auftreten, die letztendlich zu Lasten der Ratsuchenden gehen können.

Die Fortbildung der Fachberatungsstelle für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Frauen “Violetta” am Samstag, den 25.02.2017 von 10.00 – 17.00 Uhr im Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover, soll TherapeutInnen/BeraterInnen und DolmetscherInnen mehr Handlungssicherheit für die gemeinsame Arbeit geben. Dabei soll es um Beratung in unterschiedlichen Problemfeldern gehen wie auch um Beratung/Therapie im Kontext sexualisierter Gewalt.

Referentinnen sind Frauke Baller (NTFN) und Brankica Ott. Genaueres zu Inhalt und Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer.