Fortbildungen

Im Jahr 2020 bieten wir drei Schulungsmodule an:

Terminhinweis: Ihre Anfrage sollte mindestens 3 Monate vor dem gewünschten Termin bei uns eingehen. Eine eventuelle Absage sollte mindestens einen Monat vor dem geplanten Termin mitgeteilt werden.

Unseren aktuelles Fortbildungsprogramm für das 1. Halbjahr 2020 finden Sie hier.

MODUL 1: Traumabasics

Inhalte:

Dauer: Variabel, halten Sie bitte gerne Rücksprache mit uns.

Kosten: 100 € pro angebrochene Stunde pro Referentin/Referent.

MODUL 2: Traumapädagogik

Inhalte:   

Dauer: Variabel, halten Sie bitte gerne Rücksprache mit uns.

Kosten: 100 Euro pro angebrochene Stunde pro Referentin/Referent.

MODUL 3: Beratung/Psychotherapie zu Dritt

Inhalte:
Die Fortbildung bereitet sowohl Beratende und/oder Behandelnde als auch Dolmetschende gemeinsam auf die „etwas andere“ Therapiesituation vor. Ziel ist es, Vokabular, Setting und Regeln der Therapie zu dritt vertrauter zu machen, um als Team gut zu funktionieren. Beratende oder Behandelnde sollen zudem mehr Einblick in kulturell unterschiedliche Sprachgegebenheiten bekommen. Die Therapiesituation zu dritt wird zudem gemeinsam ausprobiert und geübt.

Dauer: 10.00-16.00
Kosten: 2 Referent*innen, pro Referentin/Referent pro angebrochene Stunde 100 Euro + Fahrtkosten. Halten Sie bitte gerne Rücksprache mit uns.

Therapie zu Dritt am 12. August in Oldenburg

Die Fortbildung des NTFN in Kooperation mit der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen richtet sich an Psychotherapeuten und Dolmetschende. Referentinnen sind Frauke Baller und Brankica Ott. Genaueres zu Programm und Anmeldung finden Sie im Flyer “Therapie zu Dritt”.


Kriegsschauplatz Gehirn: Traumahilfe für Flüchtlingskinder

Die Fortbildung am 1. und 2. August 2017 wird vom Medizinischen Versorgungszentrum für körperliche und psychische Gesundheit Timmermann und Partner in Reppenstedt angeboten. Anmeldeschluss ist der 25. Juli 2017.

Im Kurs lernen die Teilnehmer psychotraumatologische Grundlagen, das ABC der Stabilisierungstechniken zur Selbstregulation zu vermitteln (kulturunabhängige
Atem- und Bewegungsübungen, kognitive und emotions-orientierte Therapie sowie Elemente der Funktionellen Entspannung und SURE) und die Methoden des vom
Gewiss e.V. entwickelten Therapiekonzeptes, das eine interkulturelle, zum Teil nonverbale Traumabehandlung ermöglicht. Bestandteile des Konzeptes sind Sandspiel- und Narrative Therapie, Biografiearbeit und EMDR.

Genaueres zu Ablauf und Anmeldung entnehmen Sie bitte


After-Work-Gespräch am 8. Juni 2017

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Die Bekaa-Ebene an der libanesisch-syrischen Grenze. Ein Bergrücken trennt die Ebene vom Kriegsgeschehen. Hier leben etwa 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge. Foto: Armin Wühle

Wir laden zum 16. After-Work­-Gespräch am 8. Juni 2017, 18h-19h30, ein mit dem Thema:

Flüchtlinge im Libanon: Zur aktuellen Situation von Einheimischen und Geflohenen.

Unser Referent, Armin Wühle, wird von seiner Recherchereise im April 2017 nach Zahlé in der Bekaa-Ebene/Libanon berichten . Armin Wühle ist Projektmitarbeiter beim NTFN.
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Eine Anmeldung per mail (m.kretzschmar@ntfn.de) erleichtert uns die Planung.

Veranstaltung gefördert vom  Europäischen Flüchtlingsfonds


BAfF-Akademie: Traumasensibler und empowernder Umgang mit Geflüchteten. Schulung für Ehrenamtliche

Am 22. und 23. Mai bietet die BAfF-Akademie eine Schulung für Ehrenamtliche in Berlin an, die Fragen wie zum Beispiel

angeht, Genaueres zur Schulung erfahren Sie auf http://www.baff-zentren.org/akademie/. Hier das Wichtigste in Kürze:

Schulungszeit: Montag, 22. Mai 2017, 9 – 17 Uhr, Dienstag, 23. Mai 2017, 09 – 13 Uhr

Veranstaltungsort: Haus der Diakonie in der Paulsenstraße 55-56 in 12163 Berlin-Steglitz

Teilnahmegebühr: 30,00 € (Verpflegung für beide Schulungstage und Seminarunterlagen)

Anmeldung: Bis zum 12. Mai per Mail an fortbildung@baff-zentren.org

Hinweis: Diese Schulung richtet sich explizit an ehrenamtlich Helfende, weshalb die Teilnahmegebühr nur die Kostendeckung für Verpflegung und Seminarunterlagen enthält. Daher werden auch nur Anmeldungen von Ehrenamtlichen angenommen.


Integration des Fremden?! Trauma, Dissoziation und Migration

In Kooperation zwischen der DGTD und dem PSZ,  Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf findet die Tagung am 1. und 2. September in Düsseldorf statt.

Aus der Ankündigung: “Die Frage, wer man ist, beantwortet sich häufig aus der Zugehörigkeit zu einer Familie, einer Gemeinde, einem Freundeskreis oder „Heimat“-Land. Was ist, wenn man diese Heimat verliert? Wenn alles in Schutt und Asche fällt, das man liebte, und man nichts retten kann außer dem nackten Leben? Was braucht man dann, um neue Zugehörigkeiten zu finden, ja um sich selbst zu finden in all den äußeren und inneren Trümmern? Und umgekehrt: Wenn so viel „Fremdes“ ins Land kommt, in die Gemeinde, die Nachbarschaft, ins Haus, in alle sozialen Einrichtungen: Was braucht man, um es aufnehmen, verstehen, annehmen und integrieren zu können? Wenn wir Erschütterung und Fremdheit überwinden wollen, weil das Trauma der anderen in unser Leben kommt und eigene Ängste weckt: Was brauchen wir alle, um aus Spaltungstendenzen Integration werden zu lassen?”

In Impulsvorträgen, Diskussionen und Workshops werden beide Seiten betrachtet und es wird versucht, die eigene Arbeit mit und für traumatisierte Menschen anregen zu lassen. Gleichzeitig soll darüber nachgedacht werden, was es braucht, damit wir diese Integrationsarbeit verkraften und aus dem Fremden das Neue und Anregende gewinnen können.

Der Workshop “Dissoziative Bewusstseinszustände im transkulturellen Behandlungskontext” wird unter anderem von unserer Mitarbeiterin Frauke Baller, M. Sc., geleitet.

Anmeldung zur Tagung bitte unter http://www.dgtd.de/tagung-2017/anmeldung/

Dort finden Sie auch das ausführliche Tagungsprogramm.