Integration des Fremden?! Trauma, Dissoziation und Migration

In Kooperation zwischen der DGTD und dem PSZ,  Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf findet die Tagung am 1. und 2. September in Düsseldorf statt.

Aus der Ankündigung: “Die Frage, wer man ist, beantwortet sich häufig aus der Zugehörigkeit zu einer Familie, einer Gemeinde, einem Freundeskreis oder „Heimat“-Land. Was ist, wenn man diese Heimat verliert? Wenn alles in Schutt und Asche fällt, das man liebte, und man nichts retten kann außer dem nackten Leben? Was braucht man dann, um neue Zugehörigkeiten zu finden, ja um sich selbst zu finden in all den äußeren und inneren Trümmern? Und umgekehrt: Wenn so viel „Fremdes“ ins Land kommt, in die Gemeinde, die Nachbarschaft, ins Haus, in alle sozialen Einrichtungen: Was braucht man, um es aufnehmen, verstehen, annehmen und integrieren zu können? Wenn wir Erschütterung und Fremdheit überwinden wollen, weil das Trauma der anderen in unser Leben kommt und eigene Ängste weckt: Was brauchen wir alle, um aus Spaltungstendenzen Integration werden zu lassen?”

In Impulsvorträgen, Diskussionen und Workshops werden beide Seiten betrachtet und es wird versucht, die eigene Arbeit mit und für traumatisierte Menschen anregen zu lassen. Gleichzeitig soll darüber nachgedacht werden, was es braucht, damit wir diese Integrationsarbeit verkraften und aus dem Fremden das Neue und Anregende gewinnen können.

Der Workshop “Dissoziative Bewusstseinszustände im transkulturellen Behandlungskontext” wird unter anderem von unserer Mitarbeiterin Frauke Baller, M. Sc., geleitet.

Anmeldung zur Tagung bitte unter http://www.dgtd.de/tagung-2017/anmeldung/

Dort finden Sie auch das ausführliche Tagungsprogramm.