Fortbildungen anderer Organisationen

Curriculum Trauma – Bindung – Therapie

Das Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen (zptn) startet im Juni 2018 ein Curriculum zu Psychotraumatologie, Traumatherapie und Traumaberatung/-pädagogik. Die Fortbildung findet in Modulen statt , die thematisch aufeinander aufbauen. Im Ausnahmefall können einige Module auch einzeln gebucht werden, sofern andere Traumafortbildungsnachweise vorliegen. Um jedoch die erforderlichen Kompetenzen und Zertifizierungen des zptn zu erwerben, ist die Teilnahme am gesamten Curriculum verbindlich.Die Module finden bis Dezember 2020 statt.

Das Curriculum richtet sich u. a. an approbierte und nicht-approbierte Psychotherapeuten sowie »Kinder- und Jugendpsychotherapeuten«, an Dipl.-Pädagogen mit einer abgeschlossenen therapeutischen Fortbildung, an Sozialpädagogen, Erzieher und Lehrer sowie andere helfende Berufsgruppen, die im Spannungsfeld von Trauma und Gewalt tätig sind.

Mehr Information erhalten Sie im Flyer (PDF).


EINSCHNITT: Fachtag zu FGM/C

Für Fachkräfte aus den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik,Psychologie, Therapie, Recht und Medizin findet am 13. Juni 2018 im Forum St. Joseph in Hannover ein Fachtag zu weiblicher Genitalverstümmelung/-beschneidung statt. Das NTFN ist Mitveranstalter und unsere Mitarbeiterin Frauke Baller leitet dort den Workshop “Argumente und Prävention in der Beratungspraxis” zusammen mit Roukiatou Maas.

Dieser Fachtag richtet sich an Fachkräfte, die betroffenen Frauen und Mädchen in ihrem Arbeitsbereich begegnen. Ziel der Veranstaltung ist es, über FGM/C aufzuklärenund zu informieren sowie ggf. Weiterbildungsbedarf zu ermitteln. Zudem sollen bereits bestehende Vernetzungsstrukturen in Niedersachsen vertieft und neue Kontakte geknüpft werden, um die Beratung für betroffene Frauen niedersachsenweit zu verbessern.

Mehr zu Programm und Anmeldung finden Sie im Flyer.


Fachtagung „Von Aleppo nach Eisenhüttenstadt – und dann? Wege in Sicherheit und Versorgung“

Gemeinsam mit Gesundheits- und Menschenrechtsexpert*innen möchte die BAfF auf ihrere Jahrestagung von 22. bis 24. April in Potsdam der Frage nachgehen, was uns angesichts eines zunehmend repressiven Grenz- und Migrationsmanagements erwartet – als Sozialarbeiter*innen, als Therapeut*innen, Jurist*innen, Ärzt*innen – als Bewegung und als Gesellschaft.

Tagungsprogramm: http://www.baff-zentren.org/wp-content/uploads/2018/02/Flyer_BAfF-Tagung_Potsdam-2018.pdf

Anmeldeformular: http://www.baff-zentren.org/wp-content/uploads/2018/02/Anmeldeformular-BAfF-Tagung-2018.pdf

Tagungsort: http://www.hoffbauer-tagungshaus.de/

Alle Informationen zur Anmeldung, Anfahrt, Unterkunftsempfehlungen und die Updates zur Veranstaltung finden sich auf der Homepage der BAfF:http://www.baff-zentren.org/baff-tagungen/potsdam-2018/

Anmeldungen richten Sie bitte mit dem Anmeldeformular an anmeldung@baff-zentren.org.


Evangelische Erwachsenenbildung: Flüchtlinge in unseren Gemeinden begleiten

Die Evangelische Erwachsenenbildung bietet zwischen 7. März und 29. Mai verschiedene Fortbildungen für Ehrenamtliche in der Stadt und Region Hannover an. Das genaue Programm und Anmeldemodalitäten können Sie dem Flyer entnehmen.


Fachtagung “Geflüchte Kinder und Jugendliche stärken” am 10. April 2018 in Hannover

Die Fachtagung wird von der Landesvereinigung für Gesundheit und der Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. unter Beteiligung des NTFN veranstaltet. Anmeldeschluss ist der 31. März 2018.

Etwa 45 Prozent der 2017 nach Deutschland Geflüchteten sind begleitete sowie unbegleitete Minderjährige. Die große Mehrzahl diese Gruppe ist vier Jahre und jünger (BAMF 2017). Einige dieser Kinder und Jugendlichen haben Schlimmes, wenn nicht sogar Traumatisches erlebt. Doch auch ohne diese Erfahrungen ist das Ankommen in einer fremden Umgebung ohne Kenntnisse der Landessprache mit viel Stress und psychischem Druck verbunden. Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen arbeiten, stehen vor der Aufgabe, diesen jungen Menschen das Ankommen zu erleichtern, indem sie Sicherheit, Struktur und eine Zukunftsperspektive vermitteln. Doch immer wieder stoßen sie auf unsichtbare Barrieren oder haben das Gefühl, dass die Hilfe nicht ankommt. Es stellt sich die Frage, was bei einem sensiblen Umgang mit geflüchteten Kinder und Jugendlichen zu beachten ist, aber auch was vermieden werden sollte.

Im Rahmen der Fachtagung möchten wir mit Ihnen einen Blick auf die Rechte sowie die aktuelle Situation von geflüchteten Minderjährigen werfen. Darüber hinaus werden gute Praxisbeispiele und Möglichkeiten zu ihrer Unterstützung und Förderung vorgestellt und diskutiert.

Mehr zu Programm und Anmeldung finden Sie im beiliegenden Flyer.

Unter folgendem Link können Sie sich auch direkt zur Fachtagung anmelden http://gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/878-gefluechtete-kinder-jugendliche.