Fortbildungen anderer Organisationen

Fachtag zu Genitalverstümmelung (FGM) in Winsen

Am 26.11.2019 findet in Winsen von 9:00 bis 14:30 Uhr ein Fachtag zum Thema „Genitalverstümmelung sichtbar machen“ statt.

Bei der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FMG) werden Teile des weiblichen Genitals abgeschnitten oder verletzt. Es handelt sich hierbei um eine schwere Menschenrechtsverletzung, durch welche die Betroffenen oft lange unter körperlichen und seelischen Beschwerden leiden.

Während des Fachtags wird über die Ursachen, die Verbreitung und die Rechtslage in diesem Bereich aufgeklärt. Unter anderem wird auch die therapeutische Leitung des NTFN e.V., Frauke Baller einen Vortrag über die Argumente und Prävention in der Beratungspraxis zur Begleitung von Mädchen und Frauen halten.

Die Anmeldung erfolgt über E-Mail: bmf@diakonie-hittfeld-winsen.de

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung


Workshop zum Thema „Sprachreduzierte Traumastabilisierungsgruppe“ (SRT) am 13. April und 25. Mai 2019

Zum Thema „Sprachreduzierte Traumastabilisierungsgruppe“ (SRT) findet ein Workshop am 13. April (Göttingen) und am 25. Mai 2019 (Hannover) statt. Der Workshop wird von Dr. Maria Belz und Dr. Ibrahim Özkan organisiert, Schwerpunkt für Kulturen, Migration und psychische Krankheit des Asklepios Fachklinikums Göttingen.

Der Workshop basiert auf dem in Kürze erscheinenden Manual: https://www.klett-cotta.de/buch/Schattauer/Sprachreduzierte_Ressourcen-_und_Traumastabilisierungsgruppe/96779

Den Einladungsflyer mit detaillierten Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.


Tagung “Leben nach der Flucht – Transkulturelle Arbeit entlang der Lebensspanne” am 26.4.2019

Am Freitag, 26. April 2019 findet die Tagung “Leben nach der Flucht – Transkulturelle Arbeit entlang der Lebensspanne” in Göttingen statt. Die Tagung wird vom Schwerpunkt für Kulturen, Migration und psychische Krankheit des Asklepios Fachklinikums Göttingen organisiert, in Kooperation mit dem NTFN e.V. und dem Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen.

Aus dem Veranstaltungstext:

Entgegen der weit verbreiteten Annahme des Geflüchteten
als jungen erwachsenen Mann, ergreifen Menschen
verschiedener Altersgruppen die Flucht. Dabei sind
geflüchtete Menschen verschiedener Altersgruppen mit
jeweils unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert
und weisen ebenso unterschiedliche Bedürfnisse auf.
Unsere diesjährige 5. Netzwerktagung möchten wir dazu
nutzen, einen Blick auf das Leben von „Jung bis Alt“
nach der Flucht zu richten (…)

Der Tagungsbeitrag beträgt 40€, Ermäßigungen sind auf Anfrage möglich. Weitere Informationen zur Veranstaltung, zur Anmeldung sowie das vollständige Programm sind der Einladung zu entnehmen.


Fortbildungen zur Arbeit mit traumatisierten LSBTTIQ*-Geflüchteten

Hiermit wollen wir auf Fortbildungen der Akademie Waldschlösschen hinweisen, die sich der Arbeit mit traumatisierten LSBTTIQ*-Geflüchteten widmen. Eine Veranstaltungsübersicht sowie Anmeldemodalitäten finden Sie hier, weitere Informationen unter www.waldschloesschen.org


Psychotherapie zu Dritt – Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Dolmetscher*innen in Cuxhaven (9. März 2019)

In der therapeutischen Arbeit mit Geflüchteten geht es häufig um den Umgang mit traumatischen Erlebnissen im Herkunftsland und auf der Flucht sowie um Migrationsprozesse, die nicht selten um Überforderungen und Diskriminierungserfahrungen kreisen. Psychotherapeut*innen sind hier besonders gefragt, wenn es um Selbstwertstabilisierung und die Stärkung der Resilienz geht. Ein Hindernis ist dabei noch immer für viele, eine gemeinsame Sprache zu finden.

In dieser Fortbildung der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen (PKN) soll der Einsatz von Dolmetscher*innen, als Möglichkeit zur Überwindung dieser Hürde, im Fokus stehen. Da der Erfolg der Psychotherapie stark von der Qualität der Zusammenarbeit von Therapeut*in und Dolmetscher*in abhängt, richtet sich dieses Fortbildungsangebot explizit an beide Berufsgruppen.

Welche Rolle spielt der/die Dolmetscher*in in der Therapie? Wie kann “der Dritte im Raum” therapeutische Prozesse erleichtern? Wie kann man klassische, therapeutische Techniken in diesem besonderen Setting anwenden? Wo müssen Sprachgebrauch und Techniken angepasst werden? Wo liegen die Herausforderungen, was sind die Vorteile und wie kann die praktische Umsetzung aussehen?

Fortbildung “Therapie zu Dritt”
am 9. März 2019 in Cuxhaven
von 10 bis 17 Uhr

Weitere Informationen sowie Möglichkeiten der Anmeldung können Sie dem Flyer entnehmen.