PresentPast: deutsch-israelischer Dialog zu Traumatisierung

“Langjährige Verfolgung und Gewalt führen häufig zu extremen Traumata bei den Überlebenden und ihren Nachkommen – oftmals auch Jahrzehnte danach, wie man bei Überlebenden des Holocaust zeigen kann. Migrationserfahrung, soziale Not, Krieg und Verlust von Angehörigen sind zudem Faktoren, die zu einer mehrfachen Traumatisierung und zu Re-Traumatisierungen führen können”, beschreibt der Verein AMCHA Deutschland auf seiner Homepage die Grundlage, auf der sich deutsche und israelische Traumata-Experten ausgetauscht haben. Die Ergebnisse dieses Projekts wurden am 10. November auf dem PresentPast-Kongress in Berlin vorgestellt. 

Unsere Mitarbeiterinnen Sohila Abtehi, Frauke Baller und Daniela Finkelstein haben an dem Kongress teilgenommen und erlebten den Austausch mit israelischen Kollegen als besondere Begegnungen. Foto: Gernot Wöltjen für AMCHA Deutschland e.V.