Aktuelles

Gespräch mit dem NDR: Nach der Flucht bleibt oft das Trauma

Mittwoch den 17.08.2016

“Krieg, Folter und Flucht, aber auch unklare Lebensumstände in Deutschland belasten viele Flüchtlinge und Asylbewerber in Norddeutschland. ” Der NDR berichtete am 16.8. über die Lebensumstände von Flüchtlingen in Norddeutschland und erklärte dabei auch die Arbeit des NTFN. Den vollständigen Text finden Sie hier


Therapien müssen vertraulich bleiben

Montag den 15.08.2016

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.) kritisiert in hohem Maße die Forderungen von Bundesinnenminister de Maizière, die ärztliche Schweigepflicht zu lockern. Am Donnerstag, 11.08.2016, hat de Maizière dies mit weiteren Punkten in einem Maßnahmenkatalog des Bundesinnenministeriums zur Erhöhung der Sicherheit in Deutschland vorgestellt. Die BAfF lehnt eine Lockerung der Schweigepflicht für ÄrztInnen, PsychologInnen und PsychotherapeutInnen ab. Der psychologische Fachverband bewertet diesen Vorstoß nicht nur als unverhältnismäßig, sondern vor
allem auch als nicht zielführend. Therapien müssen auch weiterhin vertraulich stattfinden können. Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.


“Ponte – Brücken in den Arbeitsmarkt” in Hannover gestartet

Donnerstag den 11.08.2016

Im August ist ein zweiter Durchgang des Flüchtlingsprojektes “Ponte – Brücken in den Arbeitsmarkt” gestartet. Bei diesem Projekt des Diakonische Werk Hannover und der Kirchengemeinden Michaelis und St. Thomas geht es darum, geflüchteten Frauen und Männern für ein Jahr „Brücken“ in den Arbeitsmarkt und Austausch anzubieten.

Berufserfahrene ehrenamtliche „JobPaten“ übernehmen diese Brückenfunktion, indem sie eine Frau oder einen Mann unterstützen, die oder der nach beruflichen Perspektiven in Deutschland sucht.

Es werden noch „JobPat_innen“ in Hannover gesucht. Genaueres kann dem Flyer sowie der Homepage www.brueckenindenarbeitsmarkt.de entnommen werden.


12. After-Work-Gespräch am 1.9.2016

Montag den 8.08.2016

Wir bieten in dieser Reihe Gespräche zu Herkunftsländern von Flüchtlingen an. Am 1.9.2016, 18h15-19h30, laden wir zum 12. After Work-Gespräch ein mit dem Thema:

Die Menschenrechtslage in Bosnien-Herzegowina

Eine Nachkriegsgesellschaft zwischen nationalistischer Hetze, Diskriminierung und
politischem Stillstand. Noch über zwanzig Jahre nach Kriegsende bestimmen ethnische und religiöse Gräben das Leben in Bosnien. Besonders den Jugendlichen mangelt es an
Perspektiven. Herr Armin Wühle berichtet von seiner Forschungsreise mit der Menschenrechtsorganisation Humanity in Action im Juni 2016.

“Two schools under one roof”: ethnisch segregierte Schule in Travnik / Bosnien (Quelle: spiritofbosnia.org)

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend.
Es gibt Getränke und Brot. Eine Anmeldung per E-mail (m.kretzschmar@ntfn.de) erleichtert uns die Planung.


EDEKA Minden-Hannover spendet 10.000 Euro

Mittwoch den 20.07.2016

 

Die Edeka-Stiftung überreicht 10.000 EUR an Karin Loos und Vorstand Dr. Gisela Penteker (zweite von links). Foto: Christian Schwier

Wir freuen uns, dass die gemeinnützige EDEKA Minden-Hannover Stiftung das NTFN mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro unterstützt und bedanken uns herzlich für die großzügige Spende. Mit dem Geld der EDEKA Minden-Hannover Stiftung soll nun die Arbeit mit unbegleiteten, geflüchteten Minderjährigen gefördert werden. Das Ziel: Ihnen einen Weg in ein selbstbestimmtes und sicheres Leben zu ermöglichen. Wissenschaftliche Untersuchungen der Universität Konstanz zeigen, dass etwa 40 Prozent der Asylsuchenden traumatisiert sind. Die aufenthalts- und/oder asylverfahrensrechtliche Lage, aber auch die sprachlichen Barrieren erschweren den Zugang zu einer notwendigen Psychotherapie.