Aktuelles

9. After-Work-Gespräch am 28. April

Donnerstag den 24.03.2016

AFTER WORK – GESPRÄCH – DONNERSTAG 28.4.2016, 18.00 im psychosozialen Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge, Marienstraße 28, 30171 Hannover

Wir bieten in dieser Reihe Gespräche zu Herkunftsländern von Flüchtlingen an.

Am Donnerstag, den 28. April, laden wir zum 9. After Work – Gespräch ein: Wir haben an diesem Abend Herrn Dr. Naiel Arafat aus Palästina, aufgewachsen in Libyen, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Peine und Hannover, zu Gast.

Er ist Mitbegründer des Vereins „Verrückt nach Frieden“ und setzt sich nachdrücklich für therapeutische Angebote für Flüchtlinge ein.

Herr Dr. Arafat wird den Verein „Verrückt nach Frieden“ vorstellen und einen Vortrag halten zu dem Thema:

Trauma und Traumafolgestörungen bei Flüchtlingen – welche Herausforderungen für gesellschaftliche Integration ergeben sich ?

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend.

Es gibt Getränke und Brot. Eine Anmeldung per mail (m.kretzschmar@ntfn.de) erleichtert uns die Planung.


Gisela Penteker leitet Delegationsreise in die Osttürkei

Montag den 21.03.2016

Mit einer insgesamt achtköpfigen Delegation ist die IPPNW in diesem Jahr in die Osttürkei gereist. Unter Leitung von Dr. Gisela Penteker (Vorstandsmitglied des NTFN) finden die Delegationsreisen in jedem Jahr zum Newroz-Fest statt. Doch in diesem Jahr ist die politische Lage im Kurdengebiet so erschreckend wie seit den „dunklen Zeiten“, den 90er Jahren, nicht mehr.
Lesen Sie den täglichen Blog unter http://blog.ippnw.de/?p=1914


Eröffnung der Vergabestelle “Anonymisierter Krankenschein” für Menschen ohne Papiere

Montag den 21.03.2016

Wir freuen uns sehr, dass das Modellprojekt von Medinetz Hannover e.V. der Anlauf- und Vergabestelle für einen „Anonymen Krankenschein“ in Hannover und Göttingen gestartet ist. Es ist zumindest ein Schritt dahin, dass Menschenrecht auf eine Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.
Auch wenn nach wie vor Menschen, wie z.B. BürgerInnen der EU, ein freier Zugang zu dem elementaren Recht einer Gesundheitsversorgung verwehrt bleibt. Und auch wenn Diskrepanzen über die aus dem Fonds zu erstatteten Umfang ärztlicher Leistungen weiterhin bestehen. So begrüßen wir dennoch das Ziel des Projekts, Hemmnisse im Zugang zu einer Gesundheitsversorgung abzubauen.
Deutschland hat sich in internationalen Abkommen dazu verpflichtet, das Menschenrecht auf Gesundheit zu achten, zu schützen und zu gewährleisten. Menschenrechte unterscheiden sich von Staatsbürgerrechten vor allem darin, dass sie allen Menschen vorbehaltlos zukommen. Sie sind damit unabhängig von Staatsbürgerschaft und Aufenthaltsstatus. Menschenrechte wie das Recht auf eine Gesundheitsversorgung kommen dem Menschen allein aufgrund seines Menschseins zu. Allerdings ist diese Vorbehaltlosigkeit für die Betroffenen in Deutschland nicht umgesetzt.
Das Modellprojekt in zunächst zwei Städten in Niedersachsen – Hannover und Göttingen ─ ist eine Chance dem Menschenrecht auf eine medizinische Versorgung mehr Geltung zu verschaffen.
Denn, wie das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil 2012 festgestellt hat: „Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren.“


Stellenausschreibung

Dienstag den 15.03.2016

IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle und das Netzwerk für Traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN) suchen gemeinsam im Rahmen einer Kooperation nach einem/r Ärztlichen oder Psychologischen Psychotherapeut_in für das Gebiet Oldenburg und Umgebung. Den ausführlichen Ausschreibungstext finden Sie hier als PDF.


Fachgespräch Flucht und Gesundheit am 2. März

Mittwoch den 2.03.2016

Die aktuelle Zuwanderung nach Niedersachsen stellt auch die medizinische Versorgung von Flüchtlingen vor große Herausforderungen. Wie steht es um die Behandlung traumatisierter Flüchtlinge? Wie wird die Gesundheitskarte für Flüchtlinge in den Kommunen genutzt? Welche Einschränkungen gibt es für Flüchtlinge im Gesundheitssystem aufgrund ihres rechtlichen Status? Über diese und weitere Fragen, die daraus resultierenden Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze wollen wir als Grüne Landtagsfraktion mit unseren Gästen und Fachleuten aus Politik und Verwaltung diskutieren.

Am 2. März, 15h30, Raum 122, Fraktionssaal der SPD
Niedersächsischer Landtag,
Hannah-Arendt-Platz 1, Hannover