Aktuelles

Happy News: Adiba und ihre Mutter sind endlich in Deutschland angekommen

Montag den 17.06.2019

Wir freuen uns, dass Adiba* und ihre Mutter nun endlich in Deutschland angekommen sind. Adibas Vater, der regelmäßig unsere Gruppenangebote im PSZ Hannover aufsucht, hat knapp vier Jahre auf diesen Moment gewartet. Als Flüchtling mit subsidiärem Schutz war er nicht nur von der zweijährigen Aussetzung des Familiennachzugs betroffen, sondern auch von den zahlreichen bürokratischen Hindernissen, die selbst bei gültigem Rechtsanspruch den Nachzug zu einer mehrjährigen Angelegenheit machen können. Welche psychische Belastung dies für die derart getrennten Familien bedeutet, müssen unsere Behandler*innen regelmäßig mitansehen.

Für Adiba und ihre Eltern hat dies nun ein Ende. Bei einem Besuch in unseren Räumen konnte das Mädchen die Spielzeuge sehen, die ihr Vater für die Kinderecke des PSZ gezimmert hat.

*Name geändert


Beschulung für alle geflüchteten Kinder in Niedersachsen bleibt notwendig!

Mittwoch den 8.05.2019

In den niedersächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen sind derzeit 175 Kinder und Jugendliche vom Schulbesuch ausgeschlossen (Stand: 04.01.2019). Betroffen sind Minderjährige aus sogenannten “sicheren Herkunftsstaaten”. Da nach geltendem Erlass der Landesregierung die Schulpflicht erst mit der Verteilung auf die Kommunen beginnt, dürfen diese Kinder und Jugendliche teilweise mehrere Monate bis zu über einem Jahr keine reguläre Schule besuchen.

Die Kommission zu Fragen der Migration und Teilhabe, die den Nds. Landtag in diesen Fragen berät, hat sich auf Initiative des NTFN e.V. mit dem Thema beschäftigt. Die Kommission fordert nun die Landesregierung dazu auf, den entsprechenden Erlass zurückzunehmen und den Kindern und Jugendlichen während ihres Aufenthaltes in der Landesaufnahmeeinrichtung die Beschulung im Rahmen der niedersächsischen Schulpflicht zu ermöglichen.

Weitere Information finden Sie hier: https://www.nds-fluerat.org/themen/aufnahme/erstaufnahme/beschulung/


Offener Brief an die Kanzlerin: Notfallplan für Bootsflüchtlinge, die Einrichtung von ”Sicheren Häfen” sowie das Ende von Rückführungen nach Libyen

Mittwoch den 8.05.2019

Der Paritätische Gesamtverband, in dem der NTFN e.V. Mitglied ist, hat sich gemeinsam mit über 250 weiteren Organisationen in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel gewandt und darin eine schnelle Lösung für die Seenotrettung im Mittelmeer gefordert. Die Pflicht zur Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben nicht verhandelbar. Diese Verantwortung trifft in erster Linie die EU und ihre Mitgliedstaaten.

In dem Brief wird unter anderem ein Notfallplan für Bootsflüchtlinge gefordert, die Einrichtung von ”Sicheren Häfen” sowie das Ende von Rückführungen nach Libyen.

Den vollständigen Brief an die Bundeskanzlerin finden Sie hier.


Einladung zum After Work-Gespräch am 16.5.19 im PSZ Hannover: “Der Südosten der Türkei und die Grenzregion nach Syrien”

Dienstag den 30.04.2019

Stimmen zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Donnerstag den 21.03.2019