Aktuelles

Geänderte Sprechzeiten im PSZ Göttingen

Dienstag den 22.01.2019

Ab Februar ändern sich die Sprechstundenzeiten im PSZ Göttingen.

Die Offene Sprechstunde findet ab dem 7. Februar immer
– Donnerstags von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt.
Die Offene Sprechstunde am 6. Februar entfällt daher.

Ab Februar gelten zudem folgende telefonische Sprechzeiten:
– Dienstags von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr (wie gehabt)
– Freitags von 13.00 Uhr bis 15:00 Uhr
(Tel.: 0551-48824888)


Offene Sprechstunde in Braunschweig entfällt am 30. Januar 2019

Montag den 21.01.2019

Unsere Offene Sprechstunde im PSZ Braunschweig muss am 30. Januar 2019 leider entfallen.


“So ein Buch möchte man gar nicht haben!” – Verteilaktion von „Todesursache: Flucht – Eine unvollständige Liste“

Freitag den 4.01.2019

“So ein Buch möchte man gar nicht haben!” – mit diesen Worten drückte uns ein Mann das Buch wieder in die Hände zurück. Und es stimmt: eigentlich möchte niemand ein solches Buch in den Händen halten müssen. Darin abgedruckt ist eine Liste mit etwa 35.000 Menschen, die auf der Flucht nach und in Europa gestorben sind (Mehr zur Publikation finden Sie unter: https://flucht.hirnkost.de/das-projekt/).

Trotz oder gerade wegen dieses Unbehagens hat sich der NTFN e.V. entschlossen, an der bundesweiten Verteilaktion teilzunehmen. Wir begreifen diese auch als notwendigen Schritt, den Verstorbenen zu gedenken und damit jenen zu helfen, die Mitmenschen, Freunde oder Familie auf der Flucht verloren haben. Zusammen mit Aynouna e.V. haben wir über fünfzig Exemplare an die Gäste des 6. Hannöverschen Forums zum Tag der Menschenrechte verteilt. Neben Oberbürgermeister Stefan Schostok war auch der Geschäftsführer von PRO ASYL, Günter Burkhardt bei der Veranstaltung zu Gast.

Unsere Aktion ist damit noch nicht beendet: Im kommenden Jahr werden wir Lesungen aus der Liste der Opfer organisieren. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Impressionen:

 


„Todesursache: Flucht – Eine unvollständige Liste“: Verteilaktion am 10. Dezember 2018 in Hannover

Samstag den 8.12.2018

2018_10_22_Flucht_Cover.inddDer NTFN e.V. beteiligt sich an der Aktion „Todesursache: Flucht – Eine unvollständige Liste“. Dabei werden am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, bundesweit Exemplare des gleichlautenden Buches verteilt. Darin enthalten ist eine Liste mit etwa 35.000 Menschen, die auf der Flucht nach und in Europa gestorben sind. Es handelt sich dabei nur um bestätigte Todesfälle – die Dunkelziffer bleibt ungewiss. Viele Verstorbene müssen ohne Namen gelistet werden.

Die Liste wird um kurze Porträts von einigen der Gestorbenen, Berichte von Überlebenden und Beiträge von prominenten Unterstützer*innen des Projekts ergänzt. Die Publikation soll die Verstorbenen “dem Vergessen entreißen, um das Ausmaß dieser Tragödie besser zu fassen zu bekommen – und der Debatte um Flucht und Tod wieder ein menschliches Antlitz geben”. Mehr dazu finden Sie unter: https://flucht.hirnkost.de/das-projekt/

Im Rahmen unserer psychosozialen / psychotherapeutischen Arbeit mit Geflüchteten führen wir nicht selten Gespräche mit Hinterbliebenen, Gespräche mit Menschen, die in der Sahara, in Libyen oder auf dem Mittelmeer anderen Menschen oder nahen Familienangehörigen nur noch beim Sterben zusehen konnten, um selbst zu überleben. Das Gedenken an die Verstorbenen und das ehrende Andenken ist ein wichtiger Baustein in einem gelingenden Trauerprozess.

Am 10. Dezember verteilt daher der NTFN e.V. (zusammen mit Amnesty International und Aynouna e.V.) kostenlose Exemplare des Buches auf dem “6. Hannöverschen Forum zum Tag der Menschenrechte”. Dieser findet von 19:00 bis 21:00 Uhr im Haus der Religionen (Böhmerstr. 8, 30173 Hannover) statt. Neben Oberbürgermeister Stefan Schostok wird auch der Geschäftsführer von PRO ASYL, Günter Burkhardt, bei der Veranstaltung sprechen. Eintritt ist frei, Spenden erbeten. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://www.haus-der-religionen.de/de/veranstaltungen/6-hannoeversches-forum-zum-tag-der-menschenrechte

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Praxisleitfaden “Traumasensibler und empowernder Umgang mit Geflüchteten”

Samstag den 24.11.2018

Die BAfF hat einen Leitfaden zum traumasensiblen und empowernden Umgang mit Geflüchteten veröffentlicht, “der nicht nur für die Gewaltschutzkoordination bei der Umsetzung der Mindeststandards in den Unterkünften hilfreich ist, sondern auch für andere ehren- oder hauptamtlich arbeitende Personen Informationen und Handlungsvorschläge zu den Bereichen Trauma und Flucht bietet”, so die BAfF.

Genaueres finden Sie hier: