Aktuelles

Beschulung für alle geflüchteten Kinder in Niedersachsen bleibt notwendig!

Mittwoch den 8.05.2019

In den niedersächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen sind derzeit 175 Kinder und Jugendliche vom Schulbesuch ausgeschlossen (Stand: 04.01.2019). Betroffen sind Minderjährige aus sogenannten “sicheren Herkunftsstaaten”. Da nach geltendem Erlass der Landesregierung die Schulpflicht erst mit der Verteilung auf die Kommunen beginnt, dürfen diese Kinder und Jugendliche teilweise mehrere Monate bis zu über einem Jahr keine reguläre Schule besuchen.

Die Kommission zu Fragen der Migration und Teilhabe, die den Nds. Landtag in diesen Fragen berät, hat sich auf Initiative des NTFN e.V. mit dem Thema beschäftigt. Die Kommission fordert nun die Landesregierung dazu auf, den entsprechenden Erlass zurückzunehmen und den Kindern und Jugendlichen während ihres Aufenthaltes in der Landesaufnahmeeinrichtung die Beschulung im Rahmen der niedersächsischen Schulpflicht zu ermöglichen.

Weitere Information finden Sie hier: https://www.nds-fluerat.org/themen/aufnahme/erstaufnahme/beschulung/


Offener Brief an die Kanzlerin: Notfallplan für Bootsflüchtlinge, die Einrichtung von ”Sicheren Häfen” sowie das Ende von Rückführungen nach Libyen

Mittwoch den 8.05.2019

Der Paritätische Gesamtverband, in dem der NTFN e.V. Mitglied ist, hat sich gemeinsam mit über 250 weiteren Organisationen in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel gewandt und darin eine schnelle Lösung für die Seenotrettung im Mittelmeer gefordert. Die Pflicht zur Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben nicht verhandelbar. Diese Verantwortung trifft in erster Linie die EU und ihre Mitgliedstaaten.

In dem Brief wird unter anderem ein Notfallplan für Bootsflüchtlinge gefordert, die Einrichtung von ”Sicheren Häfen” sowie das Ende von Rückführungen nach Libyen.

Den vollständigen Brief an die Bundeskanzlerin finden Sie hier.


Einladung zum After Work-Gespräch am 16.5.19 im PSZ Hannover: “Der Südosten der Türkei und die Grenzregion nach Syrien”

Dienstag den 30.04.2019

Stimmen zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Donnerstag den 21.03.2019

1700 Einsatzstunden im PSZ Osnabrück: Vermittlung von Dolmetschenden dank SPuK

Dienstag den 19.03.2019

Insgesamt 1700 Einsatzstunden von Dolmetschenden wurden in unserem Psychosozialen Zentrum in Osnabrück seit der Eröffnung im Herbst 2017 gezählt – das hat die Caritas in Osnabrück in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung bekanntgegeben.

Bereits vor zehn Jahren hat die Caritas in Osnabrück mit der Sprach- und Kommunikationsmittlung (SPuK) begonnen. Gerade für die Psychotherapie und die psychosoziale Beratung von Geflüchteten ist die Sprachmittlung essentiell. Dolmetschende werden für ihre Einsätze entsprechend geschult und lernen Techniken zur Abgrenzung und Selbstfürsorge, um auch schwierige Inhalte sprachlich gut übertragen zu können. Dank SPuK verfügt das NTFN in Osnabrück über einen qualifizierten Dolmetschenden-Pool für seine Arbeit.

Die gesamte Pressemitteilung der Caritas finden Sie hier.

Zu den 1700 Einsatzstunden kommen noch hunderte weitere Stunden, die durch Dolmetschende außerhalb des SPuK-Netzwerks zustande kamen.