Aktuelles

Web-Dossier Fluchtursachen

Freitag den 16.03.2018

In dem Webdossier vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. werden fünf Geschichten von Geflüchteten in Niedersachsen erzählt. Die Gründe ihrer Flucht sind vielfältig, oft kommen mehrere Ursachen zusammen. Ihre Geschichten stehen repräsentativ für viele Menschen, die in Niedersachsen Schutz suchen. Gleichzeitig wird aufgezeigt, was wir hier – zwischen Harz und Nordsee – mit den Ursachen ihrer Flucht zu tun haben. Wir sind direkter beteiligt, als vielen bewusst sein mag. Hier geht es zum Web-Dossier: http://www.ven-nds.de/themen/fluchtursachen.


Geld in Bewegung – Warum Heimatüberweisungen billiger, schneller und sicherer werden müssen

Freitag den 9.03.2018

Viele MigrantInnen senden regelmäßig Geld in ihr Herkunftsland, um ihre Familienangehörigen zu unterstützen. Für viele Familien in Entwicklungsländern stellen diese Überweisungen die Haupteinnahmequelle dar. Doch wenn MigrantInnen für diese Heimatüberweisungen (engl. Remittances) eine reguläre Banküberweisung nutzen, müssen sie hohe Gebühren zahlen. Darüber hinaus sind die Transfers häufig umständlich, intransparent und dauern zu lang. Das Bonner SÜDWIND-Institut verweist in einem neuen Projekt auf das große Potential von Heimatüberweisungen in Bezug auf Armutsbekämpfung und Entwicklungschancen. Deshalb fordert SÜDWIND eine Modernisierung dieser Geldtransfers und mehr Transparenz für EmpfängerInnen und SenderInnen.

Die Kooperationsveranstaltung von SÜDWIND und der Stadt Bonn findet im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche und im Vorfeld des International Day for Family Remittances am 05. Juni 2018 in Bonn statt.

Programm und Anmeldung unter http://newsletter.suedwind-institut.de/c/32284483/5d8f3d51f38-p55rlf


Integrationskurs für sehbehinderte Flüchtlinge

Sonntag den 4.03.2018

Die Bildungsakademie für Integration und soziale Teilhabe (BIST) bietet in Hannover einen Integrationskurs für sehbehinderte Flüchtlinge an, der im März starten soll. Interessierte können sich mit Frau Baasske von der BIST in Verbindung setzen: 0511 36 05 57 92, j.baaske@sprachschule-niedersachsen.de


refuKey: Bessere Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge, auch in der Fläche

Freitag den 23.02.2018
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Die Beteiligten des Göttinger Kompetenzzentrums, v.l.n.r.: Armin Wühle (refuKey-Mitarbeiter), PD Dr. Iris Tatjana Graef-Calliess (DGPPN), Dr. Ibrahim Özkan (DGPPN), Anahita Seyed Vossoughi (refuKey-Mitarbeiterin), Daniela Finkelstein (NTFN), Amira Sultan (refuKey-Mitarbeiterin), Karin Loos (Geschäftsführerin NTFN), PD Dr. Knut Schnell (Ärztlicher Direktor, Asklepios Fachklinikum Göttingen), Dr. med. Gisela Penteker (Vorstand NTFN), Melanie Weyerstall (Oberärztin, Asklepios Fachklinikum Göttingen).

Um die Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen zu verbessern, wurden in Niedersachsen flächendeckend Kompetenzzentren gebildet, in denen Kliniken und auf Flüchtlinge spezialisierte Einrichtungen eng zusammenarbeiten. Mit diesem neuen Behandlungsansatz gehört das Bundesland zu den Vorreitern in der Versorgung geflüchteter Patient/innen. Das vom Nds. Sozialministerium geförderte Pilotprojekt hat auch in Göttingen seine Arbeit aufgenommen.

Flüchtlinge leiden häufig unter den traumatischen Erfahrungen, die sie in ihren Herkunftsländern und auf der Flucht machen mussten. Hilfe finden sie in Psychosozialen Zentren (PSZ), die sich auf die Behandlung von Flüchtlingen und Folteropfern spezialisiert haben, oder in psychiatrischen Kliniken der Regel- versorgung. Mit dem Projekt „refuKey“ wird erstmals eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Zugängen etabliert. In Göttingen wurde mit dem Asklepios Fachklinikum ein geeigneter Partner für die Umsetzung gefunden. Durch den Schwerpunkt Migration und Kulturen in der dortigen Instituts- ambulanz besteht eine langjährige Erfahrung mit der Zielgruppe. Zusammen mit dem PSZ Göttingen, das vom Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (NTFN) betrieben wird, bildet das Fachklinikum eines von landesweit vier „Kooperativen Kompetenzzentren“ – mit diesem abgestuften und bedürfnisorientierten Behandlungsansatz geht Niedersachsen neue Weg. Dazu der Geschäftsführer des Asklepios Fachklinikums Göttingen Manfred Huppertz: „Wir erwarten eine nachhaltige Therapie- verbesserung für psychisch kranke Flüchtlinge, insbesondere durch die Verzahnung von fachlich- medizinischer und sozialer Betreuung“.

Da es für Flüchtlinge im ländlichen Raum noch schwieriger ist, geeignete Hilfe in Anspruch zu nehmen, wurden die refuKey-Standorte in verschiedenen Regionen Niedersachsens eröffnet. Ziel ist eine flächendeckende und zeitnahe Versorgung der Menschen. „Die Hürden für Flüchtlinge im Gesundheitssystem sind jedoch vielfältig, etwa die Finanzierung der Arbeit von Dolmetschern oder Psychotherapien. Psychische Erkrankungen sind darüber hinaus in vielen Kulturen tabuisiert“, so Dr. med. Gisela Penteker, eine der refuKey-Projektleiter/innen. Um diese Hürden abzubauen, werden den Kliniken Fachkräfte zur Verfügung gestellt – diese fungieren sozusagen als „Hebammen“ für die regionale Ver- netzung und die Arbeit mit Geflüchteten in der Klinik. Im Asklepios Fachklinikum Göttingen sind hierfür zwei Psychologinnen angestellt. Zusammen mit den vier Fachkräften des PSZ Göttingen sind die Stadt und die umliegenden Regionen (darunter die Landkreise Goslar, Holzminden u. Northeim) nun gut aufgestellt.

Das vom Niedersächsischen Sozialministerium geförderte Projekt wird vom Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (NTFN) und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) umgesetzt.

Hier finden Sie die vollständige Pressmitteilung als PDF.


Kooperationszentrum von refuKey in Göttingen

Freitag den 16.02.2018
Die Beteiligten des Göttinger Kompetenzzentrums, v.l.n.r.: Armin Wühle (refuKey-Mitarbeiter), PD Dr. Iris Tatjana Graef-Calliess (DGPPN), Dipl. Psych. Ibrahim Özkan (DGPPN), Anahita Seyed Vossoughi (refuKey-Mitarbeiterin), Daniela Finkelstein (NTFN), Amira Sultan (refuKey-Mitarbeiterin), Dipl. Soz.päd. Karin Loos (Geschäftsführerin NTFN), PD Dr. Knut Schnell (Ärztlicher Direktor, Asklepios Fachklinikum Göttingen), Dr. med. Gisela Penteker (Vorstand NTFN), Melanie Weyerstall (Oberärztin, Asklepios Fachklinikum Göttingen).

Die Beteiligten des Göttinger Kompetenzzentrums, v.l.n.r.: Armin Wühle (refuKey-Mitarbeiter), PD Dr. Iris Tatjana Graef-Calliess (DGPPN), Dipl. Psych. Ibrahim Özkan (DGPPN), Anahita Seyed Vossoughi (refuKey-Mitarbeiterin), Daniela Finkelstein (NTFN), Amira Sultan (refuKey-Mitarbeiterin), Dipl. Soz.päd. Karin Loos (Geschäftsführerin NTFN), PD Dr. Knut Schnell (Ärztlicher Direktor, Asklepios Fachklinikum Göttingen), Dr. med. Gisela Penteker (Vorstand NTFN), Melanie Weyerstall (Oberärztin, Asklepios Fachklinikum Göttingen).

Das Kompetenzzentrum für seelische Gesundheit von Flüchtlingen bestehend aus refuKey – Projektmitarbeitern in der Asklepios-Klinik Göttingen und dem PSZ in Göttingen ist am Start. Am 2. Februar haben die Mitarbeiterinnen Daniela Finkelstein (Leiterin PSZ Göttingen), Amira Sultan und Anahita Vossoughi das Konzept im Rahmen einer Klinikkonferrenz präsentiert.

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