Geld in Bewegung – Warum Heimatüberweisungen billiger, schneller und sicherer werden müssen

Viele MigrantInnen senden regelmäßig Geld in ihr Herkunftsland, um ihre Familienangehörigen zu unterstützen. Für viele Familien in Entwicklungsländern stellen diese Überweisungen die Haupteinnahmequelle dar. Doch wenn MigrantInnen für diese Heimatüberweisungen (engl. Remittances) eine reguläre Banküberweisung nutzen, müssen sie hohe Gebühren zahlen. Darüber hinaus sind die Transfers häufig umständlich, intransparent und dauern zu lang. Das Bonner SÜDWIND-Institut verweist in einem neuen Projekt auf das große Potential von Heimatüberweisungen in Bezug auf Armutsbekämpfung und Entwicklungschancen. Deshalb fordert SÜDWIND eine Modernisierung dieser Geldtransfers und mehr Transparenz für EmpfängerInnen und SenderInnen.

Die Kooperationsveranstaltung von SÜDWIND und der Stadt Bonn findet im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche und im Vorfeld des International Day for Family Remittances am 05. Juni 2018 in Bonn statt.

Programm und Anmeldung unter http://newsletter.suedwind-institut.de/c/32284483/5d8f3d51f38-p55rlf