Für den Fortbestand des Zugangs zum individuellen Asyslrecht in Europa

Unter diesem Titel haben zahlreiche Verbände und NGOs eine Stellungnahme zu aktuellen Vorschlägen zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) veröffentlicht, datunter auch die BAfF.

Aus der Pressemitteilung: ‘Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren  für Flüchtlinge undFolteropfer (BAfF e.V.) und zahlreiche Verbände und NGOs sind in großer Sorge um denFortbestand des individuellen Asylrechts in der EU. Gemeinsam kritisieren wir die geplante Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), die derzeit auf EU-Ebeneverhandelt wird und fordern: Die geltenden völkerrechtlichen, menschenrechtlichen und europarechtlichen Standards müssen erhalten bleiben. Menschen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung fliehen, brauchen Schutz – auch in Europa. Die aktuellen Bemühungen zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems dürfen nicht zu einer Auslagerung des Flüchtlingsschutzes in die ohnehin schon überbelasteten Krisen‐ und Transitstaaten führen. “Von den weitreichenden Maßnahmen werden auch besonders schutzbedürftige Asylsuchende hart getroffen“, kritisiert Elise Bittenbinder, Vorsitzende der BAfF. „Zu dieser Gruppe zählen auch traumatisierte und kranke Flüchtlinge.”‘

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