Aktuelles

Nächster Termin: Mittwoch, 27. Juni 2018


After-Work-Gespräch am 27.6.2018

AfterWork180627

Am Mittwoch, den 27. Juni, 18:00h-19:00h laden wir zum 19. After Work­Gespräch ein über

Die Beratungsarbeit der südafrikanischen Organisation „Where Rainbows meet“

News in Germany make us believe that we are facing big migrational problems. Our guest, Mrs. Mymoena Scholtz from the so called rainbow nation South Africa, will give us an example of how an NGO working in multicultural surroundings with lots of migrants living in very difficult socio-economic settings of a township near Cape Town is getting on. Mrs. Scholtz will present the work of the NGO “Where rainbows meet” which is based in Vrygrond, a multi-cultural community of nearly 40,000 inhabitants about 20 km from central Cape Town. Vryground is facing many problems, e.g. more than half of the population have been victims of crime. Mrs. Scholtz founded the organization (first working base was an old car). She has been active in the community of Vrygrond for more than 22 years. She received numerous awards for her sterling work with the community. She is director of a team of professionals and national and international volunteers. She will talk about her work and
would like to exchange ideas about working in this field. Her special focus will be on working with women and on “life skills”, which is a structured interactive, team- and self-esteem building program.

Wir freuen uns über spontan entschiedene Gäste sowie über Anmeldungen per email an: m.kretzschmar@ntfn.de.

[Die Einladung als PDF]

BAfF: Stellungnahme zu Ankerzentren

Mittwoch den 20.06.2018

Noch immer gibt es keine genauen Pläne, wie die von der Bundesregierung geplanten Ankerzentren aussehen werden – zu groß scheint die Uneinigkeit von Bundesinnenminister Seehofer und Bundeskanzlerin Merkel. Doch alles, was bisher über die geplanten Zentren bekannt ist, lässt für die Geflüchteten, die dort untergebracht werden sollen, nichts Gutes hoffen.

Die BAfF hat zu den geplanten Ankerzentren und den Auswirkungen von Abschottung und Ausgrenzung auf Geflüchtete, Traumatisierte und die Gesellschaft eine neue Stellungnahme verfasst. Diese finden Sie hier sowie auf der Homepage der BAfF unter http://www.baff-zentren.org/news/baff-stellungnahme-ankerzentren/.


Zum Weltflüchtlingstag: “Leuchtquallen” von Armin Wühle

Mittwoch den 20.06.2018

Dem Weltflüchtlingstag, der heute begangen wird, wollen wir dieses Jahr literarisch begegnen. Die Kurzgeschichte “Leuchtquallen” unseres Mitarbeiters Armin Wühle erinnert daran, in welch absurdem Kontrast die Schicksale von Menschen stehen können. Das Leid an den europäischen Außengrenzen ist auch zwei Jahre nach der medialen Aufmerksamkeit nicht gelindert – noch immer treibt es Familien in Schlauchbooten aufs hohe Meer – und noch immer geht es uns scheinbar nichts an. “Leuchtquallen” ist erschienen im Allitera Verlag München in der Anthologie “25. open mike. Wettbewerb für Junge Literatur. Die 20 Finaltexte”, herausgegeben von der Literaturwerkstatt Berlin.


Unsere Datenschutzregeln

Montag den 28.05.2018

Mit Inkrafttreten der DSGVO haben wir auch unsere Datenschutzregeln neu gestaltet. Wir präsentieren sie hier in komprimierter Form:

Datenschutzregeln NTFN

1. Einladungen zu Veranstaltungen und Schulungen

Wenn Sie bisher oder seit Neuem nicht mehr die Einladungen zu unseren Veranstaltungen, Schulungen und Fachtagen erhalten und gerne in unseren Verteiler aufgenommen werden möchten, dann senden Sie bitte ein E-Mail an d.ajnass@ntfn.de Unter dieser E-Mailadresse können Sie sich auch jederzeit aus unserem Verteiler löschen lassen.

2. Bildrechte

Da wir auf öffentliche Gelder und Spenden angewiesen sind, müssen und wollen wir unsere Arbeit gut dokumentieren. Dazu wird auch auf Veranstaltungen fotografiert und diese Fotos werden ggf. auch auf unserer Homepage zu sehen sein. Tragen Sie bitte in die dafür vorgesehene Rubrik der Teilnahmelisten der Veranstaltungen ein, ob Sie damit einverstanden sind oder sprechen Sie uns an oder senden Sie eine Mail an datenschutz@ntfn.de, wenn Sie Ihre Einwilligung ändern möchten. Bitte machen Sie das auch wenn Sie Daten oder Fotos von sich gelöscht haben möchten. Wir werden dies dann umgehend veranlassen.

3. Persönliche Angaben

Kern unseres Dienstleistungsangebotes sind die psycho-sozialen Zentren an verschiedenen Standorten und mit verschiedenen Kooperationspartnern. Für die Unterstützung Ihrer Anliegen ist es unerlässlich, dass wir Daten aufnehmen und speichern. Dabei erheben wir nur die Daten, die erforderlich sind, um Sie bzw. die von Ihnen begleiteten Personen best möglichst in ihren Anliegen, soweit es unsere Zuständigkeit betrifft, zu unterstützen und speichern sie nur so lange wie nötig. Sie können jederzeit Akteneinsicht in Ihre persönlichen Unterlagen erhalten. Wenn Sie Fragen zur Aufnahme und Speicherung ihrer Daten haben, wenden Sie sich bitte an datenschutz@ntfn.de

Wir versichern, dass wir nicht mehr Daten als nötig und nicht länger als notwendig aufbewahren werden.

4. Kommunikation per E-Mail

Da es im Kontext unserer Arbeit oftmals notwendig ist, qualifizierte Entscheidungen schnellstmöglich treffen zu können und Unterstützung ad hoc gewähren zu können, sind wir immer wieder auf schnellstmögliche Kommunikationswege angewiesen. Dazu gehört der E-Mailverkehr.

Wir möchten daher auch weiterhin in Ihrem Interesse oder im Interesse, der von Ihnen unterstützen Personen, per E-Mail Informationen austauschen können, wenn dies notwendig ist. Dazu haben wir eine entsprechende Erklärung vorbereitet. Auch hier können Sie jederzeit widerrufen. Bitte senden Sie auch in diesem Fall eine E-Mail an datenschutz@ntfn.de oder schreiben Sie uns an

Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.

– Datenschutz-

Marienstraße 28

30171 Hannover


Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge kritisiert Nachzugsregelung

Montag den 14.05.2018

Meldung des Evangelischen Pressedienstes (epd) vom 10.5.2018:

‘Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen hat im Blick auf die am Mittwoch vom Bundeskabinett gebilligte Neuregelung des Familiennachzugs für Flüchtlinge vor den langfristigen Folgen gewarnt. Die Trennung von Familien über mehrere Jahre führe insbesondere bei Kindern zu extremen psychischen Belastungen, sagte Geschäftsführerin Karin Loos dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Mittwoch. “Je später wir die Einreise von Angehörigen zulassen, desto mehr Aufwand haben wir bei der Integration und der Bewältigung von Traumatisierungen.”

Das Bundeskabinett verabschiedete einen Gesetzentwurf, wonach Flüchtlinge mit untergeordnetem, subsidiärem Schutzstatus ab August wieder Angehörige zu sich nach Deutschland holen dürfen. Allerdings ist dieser auf 1.000 Personen pro Monat begrenzt. Der Bedarf ist deutlich höher: Mindestens 26.000 Angehörige von Flüchtlingen haben bereits Terminanfragen in deutschen Auslandsvertretungen gestellt, um ihre Visa-Anträge einzureichen, wie die in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post” (Mittwoch) berichtete.

Die Hoffnung, die Familie nachholen zu können, habe auf viele Flüchtlinge zunächst eine stabilisierende Wirkung gehabt, berichtete die Geschäftsführerin. “Wir haben Leute in der Beratung, die konnten bestimmte Erlebnisse deshalb schneller verarbeiten.” Als im Frühjahr 2018 deutlich wurde, dass sich der bereits 2016 ausgesetzte Familiennachzug weiter verzögern würde, hätten sich bei vielen die Symptome wieder verschlimmert.

Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen vermittelt eigenen Angaben zufolge Therapieplätze oder Dolmetscher und bietet selbst in einem Psychosozialen Zentrum Beratung und Therapie für Flüchtlinge an. Ärzte werden über soziale, psychische und somatische Aspekte von Menschenrechtsverletzungen, Folter und ihren Folgen fortgebildet.’


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