Aktuelles

After Work-Gespräch (online): eine Türkei-Reise in Corona-Zeiten

Mittwoch den 13.05.2020

Am Donnerstag, den 14.5.2020 fand unser zweites After Work-Gespräch des Jahres statt. Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen wurde dieses erstmals online durchgeführt.

An Gesundheit und an Freiheit darf man nicht sparen
– über eine Türkei-Reise in Corona-Zeiten

mit Dr. Gisela Penteker

Den Videovortrag von Frau Penteker können Sie hier abspielen:


Anmeldebogen für persönliche Beratunsgespräche

Dienstag den 12.05.2020

Es finden wieder persönliche Beratungsgespräche in allen Psychosozialen Zentren (PSZ) des NTFN statt. Dafür wird eine Anmeldung vorausgesetzt. Nutzen Sie dafür bitte unseren Anmeldebogen. Füllen Sie den Bogen aus und schicken Sie ihn an das jeweilige PSZ. Eine telefonische Anmeldung oder eine Anmeldung über Email sind auch möglich. Aber bitte melden Sie sich sich in jedem Falle im Voraus.

Den Anmeldebogen können Sie hier downloaden.

Es finden auch weiterhin mehrsprachige telefonische Beratungen und Beratungen über Videoanrufe statt. Über unser derzeitiges Angebot können Sie sich hier informieren.

 


Du bist mein Held – Was Kinder gegen Covid 19 tun können

Montag den 4.05.2020

Für Kinder kann der Ausbruch der Corona-Pandemie besondere psychische Auswirkungen haben.

Als Antwort darauf entwickelte die Referenzgruppe (RG) für Mentale Gesundheit und Psychosoziale Unterstützung (MHPSS) des Interagency Standing Committees (IASC) der Vereinten Nationen das Kinderbuch “Du bist mein Held – Was Kinder gegen Covid 19 tun können”. Das Projekt wurde neben Expert*innen der beteiligten Agenturen der IASC MHPSS RG auch von Eltern, Betreuungspersonen, Lehrer*innen und Kindern aus 104 Ländern unterstützt.

Das Buch ist in verschiedenen Sprachen verfügbar, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Spanisch und Sorani. 

Das vollständige Buch können Sie kostenlos und in verschiedenen Sprachen hier downloaden.


Physical, not social distancing – Das NTFN in Corona-Zeiten

Donnerstag den 30.04.2020
Ein Teilnehmer unserer Freizeitgruppe näht Mundschutzmasken für die Bewohner*innen der Flüchtlingswohnheime. Der gelernte Schneider aus dem Iran näht die Masken routiniert und in hoher Stückzahl. In der Corona-Krise herrschen in den Unterkünften Unsicherheiten und erhöhte Ansteckungsrisiken. So soll jeder und jede die Möglichkeit bekommen, anderen Schutz zu bieten und sich selbst ein Stück sicherer zu fühlen. Die bunten Masken dienen zudem als kleiner Aufheller in dieser schwierigen Zeit. Hinweis: eine Nähanleitung in verschiedenen Sprachen finden Sie in unserer Info-Datenbank in der Rubrik “Mehrsprachige Infos zu Corona”
Auch in Braunschweig werden fleißig Mundschutzmasken genäht – dort wurden unserem Psychosoziales Zentrum von einer lokalen Initiative über ein Dutzend Masken gespendet. Diese haben wir nach dem Waschen sogleich an unsere Klient*innen weitergegeben. Nicht vergessen: die Masken müssen regelmäßig abgekocht oder bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, damit sie weiterhin schützen.
Auch wenn wir keine Offenen Sprechstunden oder Gruppen in den Zentren anbieten können, sind wir weiterhin für die Menschen da. Besonders in Zeiten von „social distancing“ ist der Bedarf an psychosozialer Unterstützung hoch. Daher haben wir einen mehrsprachigen Telefondienst eingerichtet, der Geflüchtete in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Kurdisch, Russisch und Spanisch berät. Gemeinsam mit einem Dolmetscher oder einer Dolmetscherin werden auch therapeutische Gespräche per Videokonferenz durchgeführt. Mehr Informationen zu unseren Angeboten während der Corona-Pandemie finden Sie hier
Außerdem versenden wir kleine Pakete an die Teilnehmenden unserer Gruppen- und Kinderangebote…
… mit Postkarten, Mandalas oder Bastelaufgaben lässt sich ein wenig die Zeit vertreiben.
Manche genießen lieber die Sonne bei einer Tasse Kaffee – dieses Bild schickte uns einer unserer Klienten.
Wir vom NTFN wünschen Ihnen alles Gute und beste Gesundheit.
Wir bleiben auch weiterhin für Sie erreichbar!

Flüchtinglingsrat: Forderungspapier zur Unterbringung von Flüchtlingen in kommunalen Unterkünften

Montag den 27.04.2020

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. hat ein Forderungspapier zur Unterbringung von Geflüchteten in kommunalen Einrichtungen formuliert. Auch das NTFN unterstützt die Forderungen des Flüchtlingsrates.

Denn in Zeiten von “social distancing” verändert sich  die Situation für Flüchtlinge in den Unterkünften. Abstand halten ist kaum möglich, darum müssen notfalls auch Hotels und Hostels für Geflüchtete geöffnet werden um ihnen einen ausreichenden Schutz vor Corona zu ermöglichen.

Der Flüchtlingsrat hat eine breite Palette an an Forderungen aufgestellt, von der Unterbringung von Geflüchteten in Hotels, bis hin zu freiem W-Lan Zugang, Quarantänemaßnahmen und angemessener psychosozialer Betreuung.

Das volle Forderungspapier finden Sie hier.