Aktuelles

Fachtag zu Genitalverstümmelung (FGM) in Winsen

Montag den 4.11.2019

Am 26.11.2019 findet in Winsen von 9:00 bis 14:30 Uhr ein Fachtag zum Thema „Genitalverstümmelung sichtbar machen“ statt.

Bei der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FMG) werden Teile des weiblichen Genitals abgeschnitten oder verletzt. Es handelt sich hierbei um eine schwere Menschenrechtsverletzung, durch welche die Betroffenen oft lange unter körperlichen und seelischen Beschwerden leiden.

Während des Fachtags wird über die Ursachen, die Verbreitung und die Rechtslage in diesem Bereich aufgeklärt. Unter anderem wird auch die therapeutische Leitung des NTFN e.V., Frauke Baller einen Vortrag über die Argumente und Prävention in der Beratungspraxis zur Begleitung von Mädchen und Frauen halten.

Die Anmeldung erfolgt über E-Mail: bmf@diakonie-hittfeld-winsen.de

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung


Dokumentarfilm “Born in Evin” am 22. Oktober in Braunschweig sowie in weiteren Städten

Montag den 14.10.2019
Der beeindruckende Dokumentarfilm “Born in Evin”, der vergangenen Freitag in Kooperation mit dem NTFN e.V. in Hannover gezeigt wurde, wird noch in weiteren Städten zu sehen sein – darunter am 22. Oktober im Universum Filmtheater Braunschweig. Die Regisseurin Maryam Zaree wird bei dieser Aufführung selbst zu Gast sein, auch der NTFN e.V. ist wieder mit einem Stand vertreten.
 
Weitere Aufführungen in Niedersachsen/Bremen:
 
22. Oktober, Bremen, City46
22.-24. Oktober, Oldenburg, Cine K
27. Oktober, Braunschweig, Universum Filmtheater
28.-30. Oktober, Hannover, Kino im Künstlerhaus (KoKi)
28. November, Braunschweig, Roter Saal
 
Der Film erzählt die Geschichte von Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree, die sich auf die Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in einem der berüchtigtsten politischen Gefängnisse der Welt macht: dem Evin-Gefängnis am Stadtrand von Teheran. Seit 1971 werden dort insbesondere politische Gefangene untergebracht, darunter auch Zarees Eltern, bevor ihnen die Flucht nach Deutschland gelang. Mehr zum Film finden Sie im Programm vom KoKi: www.hannover.de/Kino-im-Künstlerhaus-Hannover/Programm

Appell an die Bundeskanzlerin: Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus Griechenland

Montag den 7.10.2019

Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat sich zusammen mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen an die Bundeskanzlerin, den Bundesinnenminister sowie die Mitglieder von Innenausschuss, Menschenrechtsausschuss sowie Kinderkommission des Deutschen Bundestages gewandt und die Aufnahme von Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen (UMF) aus Griechenland gefordert.

Derzeit leben in Griechenland mindestens 4.100 unbegleitete Minderjährige und täglich kommen neue hinzu. Allerdings gibt es nur ca. 1.000 kinder- und jugendgerechte Unterbringungsplätze in ganz Griechenland. Alle anderen leben unter katastrophalen Bedingungen auf der Straße, in Flüchtlingslagern für Erwachsene, sind in Haft oder in den Hotspots auf den griechischen Inseln. Viele sind ungeschützt vor Gewalt, leiden an mangelhafter Versorgung und erhalten kaum anderweitige Unterstützung. Dies zeigt ein aktueller BumF-Bericht zur Situation in Griechenland:

https://b-umf.de/material/unbegleitete-minderjaehrige-fluechtlinge-in-griechenland/

Den vollständigen Brief finden Sie hier


Integrationskurs für sehbehinderte Flüchtlinge

Dienstag den 13.08.2019

Die Bildungsakademie für Integration und soziale Teilhabe (B.I.S.T.) bietet in Hannover Integrationskurse für sehgeschädigte und blinde Flüchtlinge an, auch für auswärtige Teilnehmer*innen. Interessierte können sich mit Frau Baasske von der BIST in Verbindung setzen:
0511 96 94 22 25 oder 0176 55 93 83 73
j.baaske@sprachschule-niedersachsen.com
Web: www.sprachschule-niedersachsen.de


Forschungsmanufaktur zum Dolmetschen an der KU Eichstätt

Montag den 5.08.2019

Im Juni 2019 fand an der Katholischen Universität Eichstätt die Forschungsmanufaktur “Erkenntnisräume des Dolmetschens und Übersetzens. Alltags- und Forschungspraktiken im Rahmen von Flucht und Migration“ statt.

Über Praktiken des Dolmetschens und Übersetzens diskutierten Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Ethnologie, Migrationsforschung, Linguistik und Sozialwissenschaften – mit dabei auch die therapeutische Leiterin des Psychosozialen Zentrums Hannover, Frauke Baller, zusammen mit der staatlich-vereidigten Dolmetscherin Brankica Ott. Für den NTFN e.V. bilden die beiden regelmäßig Behandler*innen wie Dolmetscher*innen zur Psychotherapie zu Dritt fort. Während dem Workshop in Eichstätt hielten die beiden einen Vortrag zu den unterschiedlichen Rollen von Dolmetscher*innen und Therapeut*innen im Therapieprozess.

Eine ausführliche Pressemeldung der Katholischen Universität Eichstätt zur Veranstaltung finden Sie hier