Aktuelles

Masken nähen für Geflüchtete

Dienstag den 7.04.2020

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise wird das Tragen eines Mundschutzes empfohlen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Der Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover hat nun dazu aufgerufen, selbst Masken zu nähen und diese an Flüchtlingsunterkünfte zu spenden.

Wer mitmachen möchte schreibt eine Mail an: unterstuetzerkreis@uf-hannover.de. Es gibt schon einige Erklärvideos im Netz, wie man selbst Masken nähen kann, zum Beispiel unter https://www.youtube.com/watch?v=JIUTJEHZ3LU. Auch Material-Spenden können hilfreich sein.

Mehr Informationen zur Aktion finden Sie hier.


Corona: Digitale Hilfe für Menschen mit Depressionen, verfügbar in 12 Sprachen

Montag den 6.04.2020

Das Online-Programm iFightDepression der Deutschen Depressionshilfe ist aufgrund der Corona-Krise für 6 Wochen frei zugänglich. Es ist in zwölf Sprachen verfügbar (deutsch, englisch, italienisch, estnisch, ungarisch, griechisch, norwegisch, spanisch, katalanisch, baskisch, albanisch, arabisch). Betroffene können sich formlos über die E-Mail-Adresse ifightdepression@deutsche-depressionshilfe.de für das Programm anmelden und werden innerhalb von 24 Stunden freigeschalten.

Das Programm unterstützt Betroffene beim eigenständigen Umgang mit den Symptomen einer Depression und gibt praktische Hinweise für den Alltag. Durch Übungen lernen sie zum Beispiel, den Tag zu strukturieren und negative Gedankenkreise zu durchbrechen.


Aufklärung zum Coronavirus für Geflüchtete und Migrant*innen in 15 Sprachen

Mittwoch den 1.04.2020

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) hat Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 für Geflüchtete und Migrant*innen zusammengestellt. Diese können aktuell in 15 verschiedenen Sprachen abgerufen werden und enthalten wesentliche Hinweise zu Schutzmöglichkeiten, Quarantäneregeln sowie Wissenswertes zum Coronavirus. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter:

http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

Die Informationen richten sich nach den Vorgaben und Mitteilungen des RKI und des BMG, sowie der BZgA. Alle Inhalte werden fortlaufend von Fachleuten aus Gesundheitsämtern und Universitäten geprüft.

Auch der Flüchtlingsrat stellt auf seiner Homepage laufend aktualisierte und mehrsprachige Informationen zur Lage bereit:

www.nds-fluerat.org/42422/aktuelles/infosammlung-mehrsprachig-zu-corona-virus-und-umgang/


Trauma- und Entspannungsübungen online in verschiedenen Sprachen abrufbar

Mittwoch den 1.04.2020

Informationen zu Trauma- und Entspannungsübungen (NaWa) sind auf der Homepage des Psychsozialen Zentrums Düsseldorf in verschiedenen Sprachen abrufbar. Folgen Sie hierfür diesem Link.


Medizinische Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung in der Covid-19 Pandemie sicherstellen!

Mittwoch den 1.04.2020

Der Medinetz Hannover e.V. hat sich in einem offenen Brief an die Politik gewandt. Darin wird angesichts der Verbreitung von COVID-19 die Einführung eines Hilfsprojektes für Menschen gefordert, die keinen adäquaten Zugang zum regulären Gesundheitssystem besitzen. Dadurch soll im Krankheits- oder Infektionsfall die Versorgung gewährleistet werden und damit auch ein Beitrag zur Eindämmung der COVID-19 Infektion.

Der NTFN e.V. unterstützt diese Forderung ausdrücklich. Den Offenen Brief des Medinetz Hannover e.V. können Sie hier einsehen.