Aktuelles

One Billion Rising – weltweite Protestaktion am 14. Februar 2020, in Hannover und vielen weiteren nds. Städten

Dienstag den 4.02.2020

Der NTFN e.V. unterstützt die weltweite Protestaktion “One Billion Rising” für ein Ende der Gewalt an Frauen.

Die Protestaktion in der Landeshauptstadt Hannover findet am 14. Februar um 15 Uhr am Kröpcke statt. Den Aufruf finden Sie hier.

Auch in vielen weiteren niedersächsischen Städten sind Veranstaltungen geplant, u.a. in Oldenburg, Walsrode, Vechta, Rotenburg (Wümme), Aurich und weiteren. Eine vollständige Übersicht findet sich auf der Homepage von One Billion Rising


After Work-Gespräch zu Albanien und Kosovo am 16.1.2020 im PSZ Hannover

Mittwoch den 8.01.2020

Adventsgruß des NTFN e.V.

Dienstag den 10.12.2019

Nichts an der Flucht ist flüchtig. Sie stülpt sich über das Leben und gibt es nie wieder frei
(Ilija Trojanow, Nach der Flucht)

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte, liebe SpenderInnen,

Ende 2019 freuen wir uns, dass wir auch im kommenden Jahr unsere Arbeit in Hannover und an den dezentralen Standorten dank der Unterstützung des Landes Niedersachsen weiterführen können. Sie erscheint uns gerade angesichts der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen immer wichtiger. 2019 haben über 4000 Geflüchtete unsere Angebote in den psychosozialen Zentren an verschiedenen Standorten in Niedersachsen in Anspruch nehmen können. Viele von ihnen haben neben den Ereignissen, die zum Verlassen der Heimat geführt haben, Angehörige oder Freunde auf der Flucht verloren. Daher haben wir uns auch in diesem Jahr an dem Buchprojekt „Todesursache: Flucht“ beteiligt, das die im Mittelmeer ertrunkenen Geflüchteten listet und somit das Unrecht (auch für die Hinterbliebenen) dokumentiert.

Besonders am Herzen liegt uns aktuell der Ausbau der Kinder- und Jugendsprechstunden. Neben dem bestehenden Angebot in Hannover konnten wir spezialisierte Sprechstunden in Osnabrück und Braunschweig einrichten, in Göttingen sollen diese ab Januar 2020 starten. Gemeinsam mit dem Kinderschutzbund haben wir zudem ein traumapädagogisches Projekt in den Sprachlernklassen einer Schule in Hannover durchgeführt.

In unserem Ordner für „Happy News“ finden sich von Jahr zu Jahr mehr Menschen, die uns schreiben oder nochmal aufsuchen, die inzwischen eine Ausbildung oder Arbeit aufnehmen konnten und sich dafür bedanken, das freut uns sehr. 2019 konnten wir auch einige Familiennachzüge feiern, wie bei Adiba (Name geändert) und ihrer Mutter. Knapp vier Jahre hat Adibas Vater auf diesen Moment gewartet. Das Bild zeigt Adiba bei einem Besuch in unseren Räumen, wo sie die Spielzeuge sehen konnte, die ihr Vater in der Wartezeit für die Kinderecke des PSZ hergestellt hat. Die Wunden der jahrelangen Trennung werden die Familien noch lange beschäftigen und auch unsere Arbeit weiter wichtiger machen.

Diese Arbeit wäre ohne Ihre Spenden und Mitgliedsbeiträge nicht möglich. Wir danken dafür ganz herzlich und hoffen, dass wir auch weiterhin auf Ihre Hilfe zählen dürfen.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Zeit im Advent, an Weihnachten, zum Jahreswechsel – und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit im Jahr 2020.

Karin Loos, Geschäftsführerin des NTFN e.V.
Susanne Schröder, Mitglied des Vorstands


Tag der offenen Tür im PSZ Braunschweig

Donnerstag den 28.11.2019

Das Braunschweiger Team und die Grußredner*innen

Ein gutes Jahr nach der ersten Offenen Sprechstunde in Braunschweig wurde das Psychosoziale Zentrum Braunschweig der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen eines Tags der offenen Tür am 6. November 2019 konnten sich Interessierte über die Arbeit des NTFN e.V. informieren sowie die Räumlichkeiten in Braunschweigs Innenstadt (Bohlweg 14) besichtigen.

Nach einem musikalischen Beitrag des Querflötenspielers Mohammed Karim Telebanpour Bayat begrüßte Karin Loos (Geschäftsführerin des NTFN e.V.) die zahlreichen Gäste. „Einen kleinen Ort der Sicherheit“ habe man hier für Geflüchtete schaffen wollen. Loos dankte dem Nds. Sozialministerium, das die Eröffnung des Zentrums im Zuge der refuKey-Förderung erst möglich gemacht hatte. Anschließend sprachen Dr. Christos Pantazis (Vorsitzender der Nds. Kommission für Migration und Teilhabe), Jens Grote (Präsident der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen) und Martin Klockgether (Leiter des Fachbereichs Soziales und Gesundheit, Stadt Braunschweig), die alle die Wichtigkeit der Arbeit des Psychosozialen Zentrums betonten und sich für eine weitere Unterstützung bzw. Kooperation aussprachen. Abgerundet wurden die Grußworte durch Dr. Ibrahim Özkan (DGPPN) und Jennie Schmedt-Barnstorf (Standortleiterin PSZ Braunschweig). Mit der Eröffnung des Buffets, welches von Menauwar Youssef vorbereitet wurde, fand ein reger Austausch zwischen den Gästen statt, die sich zudem über die Möglichkeiten der Kunst- oder Musiktherapie informieren konnten.

 

Über den Tag der offenen Tür berichteten sowohl Regional Braunschweig online als auch der Braunschweig Spiegel.


“Todesursache: Flucht” Lesung, Gespräch und Musik

Mittwoch den 27.11.2019

 

Am Dienstag, den 03.12.2019 laden Hometown e.V. in Kooperation mit NTFN e.V., Aynouna e.V., Kargah e.V. sowie Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung zu
 
Todesursache: Flucht
Lesung, Gespräch und Musik
Dienstag, 03.12.2019, 19 Uhr, Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, Hannover

In den vergangenen 25 Jahren sind mehr als 35.000 Menschen auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen. Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember wurde 2018 die Liste der belegten Todesfälle in Buchform herausgegeben. Zusammengestellt wurde sie von der Organisation UNITED for Intercultural Action. Die mehr als 300 Buchseiten umfassende Liste wird um kurze Porträts von einigen der Gestorbenen, Fotos und Berichten von Überlebenden ergänzt. Wir möchten uns an diesem Abend die Geschichten hinter den namenlosen Zahlen erzählen. Wir werden über Folgen von Flucht sprechen und über die Notwendigkeit der Seenotrettung und das gemeinsame Leben in Hannover.

Mit Musik, Snacks & Gesprächen, Lesungen sowie Beiträgen von Kristina Milz (Mit-Initiatorin des Buches), Hanna Kreisel-Liebermann (Pastorin der Marktkirche Hannover), Markus Stottut (Jugend Rettet), Henning Röhrs (Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.).

Den Einladungsflyer können Sie hier herunterladen.

Veranstalter: Hometown e.V., www.hometown-hannover, info@hometown-hannover.de

In Kooperation mit: Aynouna e.V., Kargah e.V., Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds., Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.

Gefördert von: Integrationsbeirat Linden-Limmer

Die Veranstaltung findet im Rahmen der großen Veranstaltungsreihe „Widerstand ist Pflicht“ des Bündnisses „Menschenrechte grenzenlos“ Hannover statt. Weitere Informationen unter: www.menschenrechte.kargah.de oder www.facebook.com/hannovermenschenrechte