Aktuelles

Nächster Termin: Donnerstag, 24. Mai 2018


After-Work-Gespräch am 24. Mai 2018

Foto: F. Vetter – Friedenspreisverleihung bei der Ärztekammer Diyarbakir im März 2018

Foto: F. Vetter – Friedenspreisverleihung bei der Ärztekammer Diyarbakir im März 2018

Am Donnerstag, den 24. Mai, laden wir zum 18. After Work­Gespräch ein über:

Chancen und Risiken internationaler Solidarität für Menschen in einem besetzten Land – Reiseeindrücke aus dem Südosten der Türkei

Frau Dr. Gisela Penteker, Vorstandsmitglied des NTFN e.V., berichtet von der Delegationsreise der IPPNW/International Physicians for Prevention of Nuclear War in den Südosten der Türkei im März 2018, von Gesprächen mit VertreterInnen von Menschenrechtsorganisationen und Parteien, von Fototerminen und Verhaftungen – von politischem Alltag in einem besetzten Land.

Wir freuen uns über spontan entschiedene Gäste sowie über Anmeldungen per email an: m.kretzschmar@ntfn.de

Veranstaltung gefördert vom Europäischen Flüchtlingsfonds

EU-Logo

Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge kritisiert Nachzugsregelung

Montag den 14.05.2018

Meldung des Evangelischen Pressedienstes (epd) vom 10.5.2018:

‘Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen hat im Blick auf die am Mittwoch vom Bundeskabinett gebilligte Neuregelung des Familiennachzugs für Flüchtlinge vor den langfristigen Folgen gewarnt. Die Trennung von Familien über mehrere Jahre führe insbesondere bei Kindern zu extremen psychischen Belastungen, sagte Geschäftsführerin Karin Loos dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Mittwoch. “Je später wir die Einreise von Angehörigen zulassen, desto mehr Aufwand haben wir bei der Integration und der Bewältigung von Traumatisierungen.”

Das Bundeskabinett verabschiedete einen Gesetzentwurf, wonach Flüchtlinge mit untergeordnetem, subsidiärem Schutzstatus ab August wieder Angehörige zu sich nach Deutschland holen dürfen. Allerdings ist dieser auf 1.000 Personen pro Monat begrenzt. Der Bedarf ist deutlich höher: Mindestens 26.000 Angehörige von Flüchtlingen haben bereits Terminanfragen in deutschen Auslandsvertretungen gestellt, um ihre Visa-Anträge einzureichen, wie die in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post” (Mittwoch) berichtete.

Die Hoffnung, die Familie nachholen zu können, habe auf viele Flüchtlinge zunächst eine stabilisierende Wirkung gehabt, berichtete die Geschäftsführerin. “Wir haben Leute in der Beratung, die konnten bestimmte Erlebnisse deshalb schneller verarbeiten.” Als im Frühjahr 2018 deutlich wurde, dass sich der bereits 2016 ausgesetzte Familiennachzug weiter verzögern würde, hätten sich bei vielen die Symptome wieder verschlimmert.

Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen vermittelt eigenen Angaben zufolge Therapieplätze oder Dolmetscher und bietet selbst in einem Psychosozialen Zentrum Beratung und Therapie für Flüchtlinge an. Ärzte werden über soziale, psychische und somatische Aspekte von Menschenrechtsverletzungen, Folter und ihren Folgen fortgebildet.’


Kinderbesuch am Zukunftstag

Freitag den 4.05.2018
Am Zukunftstag am 26. April hatte auch das Psychosoziale Zentrum des NTFN in Hannover Besuch. Für die Gestaltung des Plakats zur Kindersprechstunde erhielten die Kinder eine Belohnung.

Am Zukunftstag am 26. April hatte auch das Psychosoziale Zentrum des NTFN in Hannover Besuch. Für die Gestaltung des Plakats zur Kindersprechstunde erhielten die Kinder eine Belohnung.


Stellungnahme zum Psychiatriegesetz in Bayern

Montag den 30.04.2018

Der Betroffenenrat hat eine Stellungnahme zum Psychiatriegesetz Bayern herausgegeben: http://ow.ly/d/7yiN.


Hinweise für afghanische Flüchtlinge und ihre Berater*innen

Donnerstag den 26.04.2018

Afghanistan ist für Flüchtlinge nicht sicher – trotzdem setzt Deutschland auf Abschreckung und schiebt Menschen dorthin ab. Bei aller berechtigten Vorsicht sollte allerdings unter afghanischen Flüchtlingen keine Panik ausbrechen.

Behauptungen, die Asylanträge afghanischer Staatsangehöriger seien chancenlos, sind falsch.

Pro Asyl hat dazu einige hilfreiche Hinweise zusammengestellt, die in die Beratung und Unterstützung von afghanischen Geflüchteten einbezogen werden können und sollten:
https://www.proasyl.de/hintergrund/hinweise-fuer-afghanische-fluechtlinge-und-ihre-beraterinnen/


Neue Broschüre zur Familienzusammenführung nach der Dublin III Verordnung

Donnerstag den 26.04.2018

Die Diakonie Deutschland hat eine neue Broschüre Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin-III Verordnung nach Deutschland – Anspruch – Verfahren – Praxistipps erstellt.

Sie kann in gedruckter Form bestellt werden unter:
https://www.diakonie.de/diakonie-texte/022018-familienzusammenfuehrungen-im-rahmen-der-dublin-iii-verordnung-nach-deutschland/

Als PDF zum Download finden Sie sie unter:
https://www.diakonie.de/fileadmin/user_upload/02_2018_Familienzusammenfu__hrungen.pdf


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