Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.

Wissenschaftliche Untersuchungen beziffern den Anteil traumatisierter Flüchtlinge unter den Asylsuchenden auf 40%. Der rechtliche und sprachliche Zugang zu Psychotherapie ist oft schwierig. Niedersachsen hat bisher kein psychosoziales Behandlungszentrum.

Das bietet das NTFN:

  • Vermittlung von Therapieplätzen für traumatisierte Flüchtlinge bei qualifizierten PsychtherapeutInnen
  • Regelung der Kostenübernahmefragen
  • Vermittlung qualifizierter Dolmetscher oder sprachkompetenter Therapeuten
  • Bei Bedarf Klärung von aufenthalts- oder asylverfahrensrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Psychotherapie
  • Fortbildungen in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer und der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen über soziale, psychische und somatische Aspekte von Menschenrechtsverletzungen, Folter und ihren Folgen
  • Vermittlung von Gutachten über Traumatisierung, sowie die verschiedenen Behandlungswege zur Rehabilitation der traumatisierten Flüchtlinge
  • Supervisionsgruppen nach Absprache
  • Telefonische Fachberatung von TherapeutInnen für TherapeutInnen
  • Unterstützung in aufenthaltsrechtlichen Fragen oder Vermittlung begleitender Hilfen
  • Vernetzung mit der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe oder Migrationsberatungsstellen

Zur fachlichen Unterstützung und Beratung hat der Verein einen Beirat:
Dr. Cornelia Goesmann (Vizepräsidentin der Bundesärztekammer), Dipl.Psych. Gertrud Corman-Bergau (Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen),  Lutz-Ulrich  Besser (Zentrum für Psychotraumatologie Niedersachsen, Prof.(emerit.) Dr. Wielant Machleidt, Dipl.Psych. Ibrahim Özkan, Sigrid Ebritsch, Dr. Birgit Behrensen (Sozialwissenschaftlerin und Soziologin)